Mit dem erhofften Punktgewinn kehrte der SV Friesen gestern Abend vom Nachholspiel in Mittelfranken zurück.

FSV Erlangen-Bruck -
SV Friesen 0:0

Die Heimelf begann mit dem Bestreben, ein frühes Tor zu erzielen. Sie gestaltete die ersten 25 Minuten auch feldüberlegen, doch nennenswerte Chancen konnte sie sich gegen die stabile Abwehr der Friesener, die fast mit dem letzten Aufgebot antreten mussten, nicht erspielen. Bezeichnend war, dass SV-Torwart Manuel Fröba in der ersten Halbzeit keinen einzigen Ball halten musste. Etwas Gefahr kam nur nach 22 Minuten auf, als Foth das Leder schön mit der Brust annahm, aber nur das Außennetz traf. Eine Viertelstunde später schlenzte der gleiche Spieler den Ball aus 20 Metern über das Tor.
Von den Gästen aus Friesen war nach vorne bis dahin nicht viel zu sehen. Immerhin ging bis zur Pause ihre Marschroute, möglichst wenig zuzulassen, ohne große Probleme auf.
Daran änderte sich auch im zweiten Durchgang nicht viel. Nach einer guten Stunde wurde Torwart Fröba zumindest einmal ernsthaft geprüft, doch parierte er einen Freistoß von Drießlein in Klassemanier. Ansonsten strahlten die Gastgeber nur noch bei einem Kopfball von Napolitano übers Gehäuse etwas Torgefahr aus.
Die Friesener spielten in den zweiten 45 Minuten um einiges offensiver und hätten durchaus mehr als einen Punkt entführen können. Schoss Marco Bernegg nach einer Stunde aus dem Stand noch knapp über das Erlanger Tor, so bot sich in der 74. Minute Philipp Gleich eine gute Möglichkeit.Er wurde bei einem schönen Angriff von Nils Firnschild freigespielt, aber sein Schuss strich knapp am Pfosten vorbei. Und in der 89. Minute wäre Christian Brandt beinahe das 0:1 geglückt, doch wehrte ein FSV-Abwehrspieler seinen Schuss mit dem Kopf ab.
Der Punktgewinn sollte den Friesenern vor dem Heimspiel gegen die SpVgg Selbitz am kommenden Samstag zusätzlich Auftrieb geben. rw/han