Friesen — Nach vier Spielen ohne Niederlage gab es für den SV Friesen am letzten Sonntag eine völlig unnötige 2:3-Niederlage bei Dergahspor Nürnberg. Unnötig deshalb, weil Christian Brandt in der letzten Minute allein auf den Torwart zulief, die Großchance zum 3:3 jedoch zum Entsetzen seiner Mitspieler und Betreuer liegen ließ.
Doch es wäre vor dem erneut im Abstiegskampf richtungsweisenden Spiel heute ab 16 Uhr im Frankenwaldstadion gegen den Baiersdorfer SV sicher zu einfach, dem Ex-Regionalligaspieler die Schuld in die Schuhe zu schieben.


Löchrige Hintermannschaft

Zu löchrig präsentierte sich die Friesener Abwehrreihe Mitte der zweiten Halbzeit. Drei Gegentore innerhalb von nur gut 20 Minuten sollten einer Mannschaft, die mit so vielen erfahrenen Landesligaspielern besetzt ist, nicht passieren. Gegen den direkten Vordermann in der Tabelle wäre ein Dreier sehr wichtig, denn derzeit beträgt der Rückstand bereits vier Punkte.


Trainer Lang weiter optimistisch

Das weiß auch Trainer Andreas Lang: "Wir brauchen gar nicht um den heißen Brei herum reden, wir müssen punkten. Und ich bin mir sicher, wir werden das tun".
Voraussetzung sei, dass seine Spieler wieder an ihr wahres Leistungsniveau herankämen. "Wir dürfen defensiv keine gravierenden Fehler mehr machen und offensiv auch endlich mal die 100prozentigen Chancen machen. Dann wird es in Zukunft wieder schwer, uns zu schlagen". Lang sieht in erster Linie die positiven Dinge: "Die Mannschaft hat spielerisch annähernd wieder zu alter Stärke gefunden und sich weiter entwickelt. Wir dürfen nicht aufgeben, müssen weiter ackern und von Spiel zu Spiel denken". red
SV Friesen: Kirschbauer - Woitschitzke, Roger, Brandt, Zwosta, Zapf, Fugmann, Nützel, Marzog, Bernegg, Sudol, Daumann, Köcher, Firnschild, Höhn, Kestel.