Der kurze Höhenflug des Landesligisten SV Friesen mit drei Siegen in Folge ist am Samstag abrupt zu Ende gegangen. Weitaus schmerzlicher als die Niederlage beim ASV Pegnitz, die durchaus einkalkuliert werden musste, waren allerdings drei Personalien, die sich auf das heutige Nachholspiel beim FSV Erlangen-Bruck (Anstoß um 18.15 Uhr) negativ auswirken.
Angreifer Nico Fröba musste verletzungsbedingt bereits nach gut 20 Minuten ausgewechselt werden und wird daher wohl auch heute nicht zur Verfügung stehen. Definitiv fehlen werden Dominik Zwosta und André Zapf, die mit "rot" vom Platz gestellt wurden und gesperrt sind. Wie lange dies der Fall sein wird, steht noch nicht fest.
Die Friesener werden heute also mit einer ersatzgeschwächten Truppe nach Erlangen fahren, zumal auch noch offen ist, ob Christian Brandt nach seiner Gehirnerschütterung schon wieder einsatzbereit ist. Somit könnten Dominic Kraus und Nico Gehring, die in Pegnitz eingewechselt wurden, vielleicht von Anfang an zum Einsatz kommen.
Dem FSV Erlangen-Bruck bietet sich heute die große Chance, den Vorsprung vor Relegationsplatz 14 auf neun Punkte auszubauen. Das wäre nach dem wichtigen 2:0-Erfolg in Röslau am Wochenende ein großer Schritt in Richtung vorzeitiger Klassenerhalt.
Beim SV Friesen hat sich die Lage im Abstiegskampf insofern geändert, als der Rückstand zum "rettenden Ufer" auf sieben Punkte angewachsen ist, denn der FSV Stadeln hat am Sonntag bei Dergahspor Nürnberg mit 3:0 gewonnen. Von den Teams, die nach aktuellem Sachstand die beiden Absteiger unter sich ausmachen, konnte nur der ASV Veitsbronn-Siegelsdorf punkten. Der Vorsprung der Friesener vor der Konkurrenz aus Seligenporten und Poppenreuth beträgt weiter zwei Punkte. han