Der extrem trockene Sommer 2018 fordert seinen Tribut: Überall im Stadtgebiet verzeichnet das städtische Gartenamt abgestorbene Bäume, die mit der Trockenheit nicht klargekommen sind und nicht mehr die Kraft hatten, 2019 wieder auszutreiben. Hauptsächlich betrifft es Birken, aber auch Linden, Ahorne oder Fichten, heißt es in der Mitteilung der städtischen Pressestelle. Allein das Gartenamt zähle momentan knapp 40 abgestorbene Gehölze in öffentlichen Grünanlagen und auf den Bamberger Friedhöfen, Tendenz steigend.

Gefahrenquelle

Von den abgestorbenen Bäumen gehe eine nicht zu unterschätzende Gefahr aus. Starkäste können jederzeit abbrechen und bei Sturm könnten gar ganze Bäume umfallen. "Die Verkehrssicherheit ist leider nicht mehr gewährleistet, es besteht dringender Handlungsbedarf", erklärt Michael Gerencser, Abteilungsleiter Gartenwesen im Garten- und Friedhofsamt. Deshalb wird das Gartenamt ab kommender Woche beginnen, die abgestorbenen Bäume nacheinander zu fällen.

Aus den oben genannten Gründen wird auch privaten Grundstückseigentümern geraten, ihren Baumbestand diesbezüglich zu überprüfen. red