Weihnachten hat viele Gesichter. Sei es das familiäre Beisammensein, die Besinnlichkeit eines entspannten Jahresausklangs oder die genussvolle Zeit der Vorfreude, gestärkt vom Duft nach Glühwein und gebrannten Mandeln. All das wird uns in diesem Jahr sehr schwer gemacht, manches gar unmöglich. Uns, das sind die Alten. Das sind die Jüngeren. Und die Kinder. Letztere lehren uns in so vielen Lebenslagen, wie einfach es sein kann, trotzdem stets wieder aufzustehen und sich auf die schönere der beiden Medaillenseiten zu besinnen. Wir könnten uns wegen der Corona-Pandemie unaufhörlich selbst bemitleiden. Oder den Kopf aus dem Sand ziehen und das Beste daraus machen. Wir könnten uns über die fehlende Vielfalt in der Forchheimer Innenstadt aufregen. Oder die vorhandenen Möglichkeiten nutzen. Auch hier machen es die Kleinen vor: Straßenmusik, ein paar Schneeflocken und ein sonniges Gemüt. Manchmal braucht es nicht mehr, um glücklich zu sein. Und wenn es nur für ein paar Minuten ist.