Die Kriminalpolizei beschäftigt weiter ein Fall von anonymen Drohungen gegen Bamberger Studenten in den sozialen Medien. Im regionalisierten Kurznachrichtendienst Jodel hatte ein Unbekannter nicht näher konkretisierte Beschimpfungen gegen Studenten zusammen mit der Warnung veröffentlicht, er wisse, wie er an Waffen kommen könne. "Es sind Maßnahmen in diesem Fall gelaufen und es wurde ermittelt", bestätigt Heiko Mettke. Wie der Pressesprecher und Social-Media-Beauftragte beim Polizeipräsidium Oberfranken erklärt, seien die Drohungen jedoch so "schwammig formuliert" gewesen, dass die Ermittler derzeit kein erhöhtes Gefährdungspotenzial sähen. Die Urheberschaft der Nachrichten sei aufgrund der Anonymität in dem Nachrichtendienst schwer nachzuvollziehen. Die App Jodel ermöglicht ihren Nutzern, ohne Namen Beiträge zu veröffentlichen, die in einem Radius von zehn Kilometern für andere Nutzer sichtbar sind. Ein Beitrag kann entweder ein Text oder ein aufgenommenes Foto mit kurzem Kommentar sein. Die App ist unter Studenten und jungen Leuten beliebt. szs