Der Förderverein des Kronacher Jugend- und Kulturzentrums Struwwelpeter hat 2016 für sichtbare Neuerungen am "Struwwel" gesorgt. Wie 2. Vorsitzender Christian Kreuzer in der Hauptversammlung sagte, ist ein neues Vordach am Gebäude des Jugendzentrums angebracht worden. Mit 2500 Euro hat der Förderverein die Anschaffung finanziert. Außerdem wurde beschlossen, eine Berlin-Fahrt von "Struwwel"-Ehrenamtlichen zu unterstützen. Damit sollen Teilnehmer eines interkulturellen Projekts im Jugendzentrum die Chance erhalten, sich politisch und kulturell weiterzubilden.
Kassier Uli Kaiser informierte die Mitglieder darüber, dass der Verein finanziell solide aufgestellt sei. Neben den Beiträgen der rund 60 Mitglieder habe man auch zwei Einzelspenden auf der Haben-Seite verbuchen können. Besonders betonte er die Unterstützung der Sparkassen-Stiftung. Trotz der Ausgaben habe man daher einen beinahe stabilen Kassenstand.
Dafür habe auch die Veranstaltungsreihe "KulturCafé" gesorgt. "Die Sache trägt sich also mittlerweile fast von selbst", so Kassier Uli Kaiser, der nach dem Bericht der Prüfer Martin Schinnerer und Bernd Pflaum die einstimmige Entlastung erhielt. Auch der Vorstand wurde einstimmig entlastet.
"Struwwel"-Leiter Samuel Rauch zog eine positive Bilanz. Das Jugendzentrum sei "fast immer voll". Ein Wermutstropfen sei dagegen, dass heuer das Festival "Die Festung rockt" wegen Bauarbeiten nicht stattfinden könne. "Wenn wir auch 2018 die Festung nicht rocken lassen könnten, wäre das eine Katastrophe für unsere Ehrenamtlichen-Arbeit", sagte Rauch. red