"Hier kauft der Nikolaus ein! Er findet eine große Auswahl an Strümpfen, die sich zum Nikolaustag befüllen lassen", sagt Bettina Fröba-Schultheiß von den "Freunden Rumäniens". Zum 1. Advent, 2. Dezember, werden Strümpfe, Mützen, Decken und viele Handarbeiten im Dekanatszentrum St. Augustin von 11 bis 18 Uhr angeboten.

"Unsere Engel haben das ganze Jahr gestrickt", sagt Fröba-Schultheiß und meint damit all die tüchtigen Frauen und auch Männer, die für den Strumpfbasar tätig waren. Für einen Imbiss ist gesorgt, denn parallel zum Basar findet der monatliche Frühschoppen von St. Augustin statt. Am Nachmittag werden Kaffee und Kuchen, Glühwein und Plätzchen angeboten.

"Wir freuen uns auf viele Besucher. Der Erlös des Strumpfbasars kommt unseren Einrichtungen in Rumänien und Moldawien zugute. Es ist aber auch die letze Möglichkeit, Lebensmittel abzugeben", appelliert Fröba-Schultheiß an potenzielle Spender.

Die Lebensmittelaktion wird seit vielen Jahren von der Coburger Hilfsorganisation durchgeführt. Die abgegebenen Lebensmittel werden zusammen mit weiteren Hilfsgütern Anfang Dezember nach Rumänien geschickt. Der Empfänger ist ein Kloster im Nordosten Rumäniens. Die zuständige Oberin Elisabetta engagiert sich mit ihren Mitschwestern in der häuslichen Alten- und Familienpflege. In der Weihnachtswoche wird sie die Bedürftigen mit den Sachen aus Coburg überraschen. Es wird aber auch noch genügend übrig bleiben für das eigene Waisenhaus, das die Schwester führt.

"Wir sind all denen dankbar, die unsere Lebensmittelaktion seit vielen Jahren unterstützen", sagt Bettina Fröba-Schultheiß. Besonders freue sich die Rumänienhilfe über das Engagement verschiedener Kindergärten, die zum St.-Martinstag das Thema "Teilen mit den Armen" aufgegriffen hätten. Bei dieser Aktion habe jedes Kind etwas mitgebracht, wie es eben möglich war - eine Packung Mehl oder eine Margarine oder auch eine ganze Einkaufstasche voll. red