Das Land für Ländliche Entwicklung Oberfranken stellte auf der Burg Feuerstein bei Ebermannstadt seine Tätigkeitsberichte für das vergangene Jahr vor.

Unter dem Motto "Mitdenken, mitplanen, mitgestalten" haben sich Bürger auch im Jahr 2019 für ihre Heimat und die Stärkung ihres ländlichen Lebensraums eingesetzt. Zusammen mit dem Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken haben sie laut einer Pressemitteilung in den Landkreisen Bamberg und Forchheim in 88 Projekten der Dorferneuerung und Flurneuordnung Investitionen im Umfang von 8,5 Millionen Euro ausgelöst, die mit fast 4,2 Millionen Euro gefördert wurden.

Breiter Tätigkeitsbereich

Von der Pflanzung zahlreicher Sträucher und Bäume in der Dietendorfer Flur über die Sanierung eines ortsbildprägenden Dorfgemeinschaftshauses in Pautzfeld bis zur Fertigstellung des Energiekonzeptes der "Energieregion Südliche Fränkische Schweiz" spannt sich beispielhaft der Tätigkeitsbereich. In Kooperation mit den Landkreisgemeinden und anderen Behörden wurden passende Lösungen zu aktuellen Aufgaben wie der Stärkung der Ortskerne, dem Flächensparen, dem Klimaschutz und Klimawandel sowie der Nahversorgung und der Biodiversität gesucht. Das Energiedorf Oberleiterbach hat durch den äußerst engagierten Einsatz für den Naturschutz den Preis "Dorfökologie" des Bezirksverbandes für Gartenbau gewonnen.

Amtsleiter Lothar Winkler und der für die benannten Landkreise zuständige Gebietsabteilungsleiter Wolfgang Kießling legten bei ihren Ausführungen einen besonderen Schwerpunkt auf die Ökomodellregion Fränkische Schweiz. Hier arbeiten 29 Kommunen aus den Landkreisen Forchheim und Bayreuth zusammen. Die Projekte der Ökomodellregion stellten Bürgermeisterin Christiane Meyer, Stadt Ebermannstadt, und Bürgermeister Wolfgang Nierhoff, Stadt Pegnitz, kurz vor.

Im Detail erläuterten Sabine Hafner und Thomas Lang vom beauftragten Projektmanagement den derzeitigen Bearbeitungsstand. So sind zum Beispiel die Streuobstwiesen in der Fränkischen Schweiz ein wichtiger Bestandteil der Kulturlandschaft. Um für deren Erhalt und Pflege das Bewusstsein in der Gesellschaft zu stärken, soll ein Image-Film erstellt werden.

Amtsleiter Lothar Winkler übergab an Bürgermeisterin Meyer und Bürgermeister Nierhoff einen Förderbescheid, damit dieser Film professionell erstellt werden kann.

Der stellvertretende Landrat Otto Siebenhaar bedankte sich ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung im Landkreis Forchheim.

Nähere Informationen zu den im Jahr 2019 bearbeiteten Projekten können auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten auf http://www.landentwicklung.bayern.de/oberfranken/138707/index.php red