Verlegerin Elfriede Roßteutscher nennt ihn einen "Spaziergang durch die Jahreszeiten und zu verschiedenen sehenswerten Orten in und um Coburg". Der Coburger Kunstkalender aus dem Veste-Verlag ist auch ein Spaziergang durch die Zeiten: Aktuellen Ansichten von Coburg stehen solche aus der Vergangenheit gegenüber - der Blick aufs Hofbrauhaus vom Schillerplatz zum Beispiel. Der war möglich, als es die Frankenbrücke noch nicht gab. Und die steht schon seit bald 25 Jahren.
Thomas Habermann, Peter Langguth, Günter Heinz, Wolfgang Höllein und Lars Harnisch haben zu Farben und Pinsel gegriffen und festgehalten: Den Coburger Marktplatz an einem feucht-nebeligen Abend zum Beispiel, das Panorama von Veste und St. Moriz im Winter, die Ernst-Denkmäler von Schlossplatz und Hofgarten im Herbst. Zwei Bilder gibt es pro Monat, eins in groß, eins in klein und in der Mitte als Extra den Blick zum Spitaltor mit der Spitalgasse, die - wie der Leser erfährt - schon im 14. Jahrhundert gepflastert war.
Coburg bildet den Schwerpunkt der Motive, dazu gesellen sich Ansichten aus Bad Rodach, Seßlach, von Schloss Hohenfels und dem Park Rosenau. 17 Euro kostet der Kalender im Buchhandel; wer ihn per Post beziehen will, muss einen Euro mehr bezahlen für die Versandtasche (www.veste-verlag.de). sb