Eine Straßenwidmung, der Caritas-Antrag und die aktuellen Holzpreise standen auf der Tagesordnung der Marktgemeinderatssitzung in Oberthulba.

Zur aktuellen Preisentwicklung auf dem Holzmarkt hat Revierleiter Christoph Uffelmann eine Stellungnahme eingeholt. Danach seien die Preise für das Laubholz im Vergleich zu den Vorjahren konstant geblieben. Von daher sieht er für Hartholz (Laubindustrieholz) keine Notwendigkeit, die Preise zu verändern.

Im Nadelholzbereich, insbesondere beim Fichten- und Kiefernschadholz, sei der Preis deutlich gefallen und auch der Absatz sehr schwierig. Er schlug daher vor, den Preis von 35 auf 25 Euro zu senken. Dieser Preis entspreche den aktuellen Aufarbeitungs- und Rückekosten.

Der Polterpreis für Hartholz beträgt aktuell 53 Euro pro Festmeter, für Weichholz 25 Euro pro Festmeter, für Hartholz-Selbstwerber 15 Euro pro Ster, für Weichholz-Selbstwerber 8 Euro pro Ster und für Prügelholz 5 Euro pro Ster. Für Schwachholzbestände (bis 20 Zentimeter Durchmesser) wurde je nach Holzqualität ein Preisrahmen von 15 bis 20 Euro pro Ster festgelegt.

Wie in den Jahren zuvor gewährte der Markt Oberthulba dem Caritasverband 50 Cent pro Einwohner. Damit die karitativen Leistungen und die kostenlosen Beratungen weiterhin erbracht werden können, ist der Caritasverband auch auf die Unterstützung der politischen Gemeinden des Landkreises angewiesen, das konnte das Gremium nachvollziehen. "Insbesondere bei den Kindergärten pflegen wir eine gute Zusammenarbeit mit dem Caritasverband", erklärte Bürgermeister Mario Götz.

Im Ortsteil Reith wurde die Erschließungsstraße zur Ortsstraße und die neu gebaute sonstige öffentliche Straße zum nicht ausgebauten öffentlichen Feldweg gewidmet. Der Vorschlag der Verwaltung für den Straßennamen "Am Koppenfeld" erhielt die Zustimmung der Räte.

Götz wies abschließend auf das straffe Programm mit den vier Bürgerversammlungen in der nächsten Woche hin. Wegen der räumlichen Rahmenbedingungen fände die Versammlung für zwei Gemeindeteile an einem Abend statt. Montag und Dienstag in Oberthulba, Mittwoch und Donnerstag in Thulba. Dies sei nötig, weil die bisherigen Veranstaltungsräume wegen der vorgegebenen Abstandsregeln nicht genutzt werden könnten. Bestuhlt seien die Hallen jeweils mit 100 Plätzen, erfahrungsgemäß reiche dies aus, so der Bürgermeister.