Der FC Kirchleus konnte jetzt sein neues Vereinsheim offiziell in Betrieb nehmen. Den Neubau im Gegenwert eines Einfamilienhauses stellten die Mitglieder fast komplett in Eigenleistung hin. Dabei arbeitete einer für drei: Erwin Limmer brachte es auf sagenhafte 800 Arbeitsstunden.

Im Neubau, der an das alte Sportheim angebaut wurde, gibt es einen Gastraum mit 150 Plätzen. Drei Umkleidekabinen, Duschen, Schiedsrichterkabine, Toiletten, Heiz- und Technikraum befinden sich im Untergeschoss.

Im Juni 2019 rückten die Bagger an, sagte FC-Vorsitzender Andi Herold. Wegen Corona habe sich der Bau aber in die Länge gezogen.

Herold dankte allen Unterstützern für den tatkräftigen Einsatz. Ein harter Kern von 20 Mitgliedern habe es auf jeweils über 100 Stunden auf der Baustelle gebracht. Insgesamt seien es mehr als 60 Helfer mit über 6000 Arbeitsstunden gewesen.

Für besondere Verdienste um den FC Kirchleus ernannte der 1977 gegründete Verein neun neue Ehrenmitglieder, die auch schon beim Sportplatzbau und beim Bau des alten Sportheims geholfen hatten.

FC-Vorsitzender Herold überreichte die Ernennungsurkunden an: Karola Herold und Ingrid Schmidt (beide Übungsleiterinnen Damengymnastik), Erwin Limmer ("Er ist immer für seinen FC Kirchleus da"), Platzwart Horst Limmer ("Rasen hat Topqualität"), Gerhard Limmer (ehemaliger Spielleiter und Zweiter Vorsitzender), Werner Fischer (zwölf Jahre Spielleiter, acht Jahre Vorsitzender), Erwin Passing (ehemaliger Zweiter Vorsitzender, Altligatrainer, Vereinsmusikant und Vereinsmetzger), Ewald Lerner (Jugendtrainer, dreimaliger Meistertrainer mit der 1. und der 2. Mannschaft) und Winfried Pistor (40 Jahre Vereinswirt des FC Kirchleus und erster Torschütze der Fußballer). red