Herzogenaurach — Gleich mehrere wichtige Punkte umfasste die alljährliche Weihnachtsfeier der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach am ersten Adventssonntag im Vereinshaus Herzogenaurach.
Wie Präsident Werner Meschede in seiner Begrüßung erläuterte, hätte eine solche Feier gleich mehrere Aufgaben. An erster Stelle stehe die Einstimmung auf die Weihnachtszeit und das gemeinsame Beisammensein zu Weihnachten. Dies wurde von Musikern verschiedener Ensemble perfekt umrahmt.
Dabei durften nicht nur das Schülerorchester mit klassischen Weihnachtsliedern und das Jugendorchester, das auch mit Rock- und Popnummern unterhielt, ihr Können unter Beweis stellen, sondern auch kleine Gruppen zeigten ihr Talent.
Die Jüngsten dabei waren zwei Melodicaspieler, die die Feier mit dem Stück "Morgen kommt der Weihnachtsmann" eröffneten. Die ältesten Interpreten an diesem Abend waren Mitglieder des Flöten- und Klarinettenregisters, die damit die Bläserphilharmonie vertraten.
Der zweite Punkt, den eine Adventsfeier erfüllen muss, ist laut Werner Meschede das Bedanken. Der Präsident nutzte deshalb die Gelegenheit, den zahlreich erschienenen Vereinsmitgliedern ausführlich seinen Dank auszusprechen. Dabei würdigte er alle Mitglieder, Eltern, Musiker, Sponsoren und Helfer, die mit ihrem Einsatz dafür sorgten, dass die Stadtjugendkapelle in ihrer Form bestehen könne und für die Zukunft gewappnet sei. Auch Herzogenaurachs Bürgermeister German Hacker (SPD) nutzte den Rahmen, um den Mitgliedern und dem Präsidium des Vereines seinen Dank auszusprechen. Die Kapelle könne man heute mit einem mittelständischen Unternehmen vergleichen, dass ehrenamtlich geführt werde, lobte Hacker.
Der letzte und dritte Aspekt, der auf einer Weihnachtsfeier nicht fehlen darf, war natürlich die Bescherung. Dabei bekamen nicht nur die aktiven Jungmusiker und ihre Ausbilder Geschenke vom Verein überreicht, sondern auch das Präsidium und der musikalische Leiter Norbert Engelmann erhielten von der Bläserphilharmonie Präsente. Gleichzeitig wurde der Vorstand aber auch spontan in einen Sketch verwickelt, der das Publikum zum Abschluss der Feier erheiterte. Außerdem erhielten zahlreiche Musiker ihre Leistungsabzeichen in den Stufen Junior, Bronze, Silber und Gold, sowie die Urkunden zu den erfolgreich abgeschlossenen Wertungsspielen im Sommer in Roth.
Die Vergabe der Leistungsabzeichen war wie in jedem Jahr ein wichtiger Punkt, da es das Engagement der Instrumentalschüler zeigt. Besonders erfreulich war es deshalb, dass 17 Anfänger das Juniorabzeichen und sechs das Bronzeabzeichen erfolgreich bestanden haben. Herausragend waren Tim Schneider (Schlagzeug), der das Silberabzeichen erhielt, sowie Falk Töpperwien (Posaune) mit dem Goldabzeichen.
Katharina Ruppert