Die Kinder und Jugendlichen, die als Sternsinger unterwegs sind, haben seit dem Start der Aktion Dreikönigssingen in Deutschland 1959 mehr als eine Milliarde Euro gesammelt. Rund 71 700 Projekte für benachteiligte Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa konnten damit seit Beginn der weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder unterstützt werden. Die beeindruckende Gesamtzahl von rund 1 040 800 000 Euro wurde dank des Ergebnisses in diesem Jahr erreicht. Im Erzbistum Bamberg sammelten die Sternsinger aus den beteiligten Pfarreien und Einrichtungen 1 514 766 Euro im Jahr 2017. Im Vorjahr lag das Ergebnis in der Erzdiözese bei 1 611 114 Euro. Die Zahlen gehen aus dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht des Kindermissionswerks "Die Sternsinger" hervor.
Im Jahr 2016 wurden mit den Erlösen aus der Aktion Dreikönigssingen 1639 Projekte in 107 Ländern unterstützt. Erneut nahm die Förderung der Bildung mit 746 Projekten den größten Anteil ein. Darüber hinaus wurden unter anderem 169 Gesundheitsprojekte, 88 Maßnahmen zur Ernährungssicherung und 17 Nothilfeprojekte gefördert. In den Ländern Afrikas wurden 523 Projekte unterstützt, in Lateinamerika 487 Maßnahmen und in Asien 420 Projekte.
Rund um den kommenden Jahreswechsel werden sich die Sternsinger bei ihrer 60. Aktion Dreikönigssingen auf den Weg zu den Menschen machen. "Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit - in Indien und weltweit!" heißt dann ihr Leitwort. Eröffnet wird die Aktion am 29. Dezember in Trier. red