Wirsberg — Mit einem Vermögen von ungefähr 380 000 Euro steht die Sterbeunterstützungskasse Wirsberg und Umgebung auf einem guten finanziellen Grundstock, erklärte 1. Vorsitzender Norbert Specht bei der Hauptversammlung der Kasse. Sorgen bereitet der gesamten Versicherungsbranche jedoch das derzeit niedrige Zinsniveau. Zum Jahresende wird die Neuerstellung eines mathematischen Gutachtens erforderlich.
Specht verwies auf 16 Sterbefälle im vergangenen Jahr mit einer Sterbegeldauszahlung von insgesamt 14 523 Euro, die jedoch nur zu rund 9400 Euro aus Beitragseinzahlungen stammten. Der restliche Betrag wurde aus Kapitalerträgen beigesteuert. "Der risikolose Zins wird zu einem zinslosen Risiko" sagte Specht mit Blick auf die schwieriger werdenden Rahmenbedingungen der Versicherungsbranche.