"Wir müssen es endlich mal schaffen konstant über 60 Spielminuten unsere Leistung abzurufen dann ist am Samstagabend in Rodach in der Bayernhalle auch ein weiterer Auswärtssieg drin."

Mit diesen Worten motiviert Weidhausens Trainer Frank Steinberger seine Spieler und sich selbst vor der kitzligen Auswärtspartie am Samstag. Die Partie gegen die SG Bad Rodach/Großwalbur wird um 17 Uhr in der Bayernhalle in Rodach angepfiffen.

Allein schon die enge Halle ist für jeden Gegner eine Herausforderung. Hinzu kommt ein eingeschworenes Heimpublikum das den Gastmannschaften das Leben schwer macht. Auch ist die SG mit 9:13 in der Tabelle besser platziert als der TV Weidhausen (4:18).

Doch für den TVW gilt "wenn nicht jetzt wann dann?". Auf weitere Ausrutscher des TV Ebern und von 12 Bamberg/Hallstadt kann man sich nicht verlassen und so täte man gut daran endlich wieder produktiv fürs eigene Punktekonto zu arbeiten. Im Hinspiel (21:24) hat der TVW gezeigt dass er mit der SG Bad Rodach/Großwalbur durchaus mithalten kann. Wichtig wäre dass die Abwehr die beiden torgefährlichen Werfer der SG, Tom Kretschmer und Matthias Kuhn besser in den Griff bekommt. Dann könnte der Wunsch von Frank Steinberger in Erfüllung gehen.

Der Rückstand zum Vordermann könnte sich sogar noch erweitern, wenn die HG Hut/Ahorn ihr Heimspiel gegen die Reserve des HSV Hochfranken am Sonntag (15 Uhr) gewinnt. Obwohl man der Mannschaft von Spielertrainer Dominik Harbecke nach dem 25:30 im Hinspiel und der knappen Niederlage gegen Weidhausen vor zwei Wochen nicht die Favoritenrolle zugestehen kann, sind die Aussichten, vor allem wenn Stefan Döbereiner dabei ist, nicht von der Hand zu weisen.

Dagegen sind am kommenden Spieltag neben der HSG Rödenta/Neustadt auch die Mannschaften von HaSpo Bayreuth II und HC 03 Bamberg als eindeutige Favoriten einzustufen. Ohne Schwierigkeiten gegen den TV Ebern sollte die Crew des Rödentaler Trainertrios Greiner/Fladt/Schuhmann am Sonntag ab 16 Uhr in der Rödentaler Franz-Goebel-Halle zum Sieg kommen. Der immer noch unbesiegte Titelaspirant hat die Unterfranken bereits im Hinspiel klar mit 40:27 distanziert und, obwohl die Eberner zu kämpfen verstehen, wird es auch diesmal für sie nur um eine Schadensbegrenzung gehen. ebi/kag