Buckenhofen — Mehr als 100 Nachwuchsmusiker des Musikvereins Forchheim-Buckenhofen, die sich "Next Generation" nennen, hatten ihre Eltern und Angehörigen zum Adventskonzert in die St.-Josef-Kirche Buckenhofen eingeladen. Pfarrer Klaus Weigand freute sich, dass "sein Haus" mit der Musik von so vielen Kindern und Jugendlichen erfüllt wird und nutzte die Gelegenheit, sich beim Musikverein für die ganzjährige musikalische Umrahmung aller Feste der Kirchengemeinde zu bedanken.
Die Zuhörer der vollbesetzten Kirche staunten nicht schlecht über das doch schon beachtliche Können der Bläserklasse, die das Konzert eröffnete. "Selig seid Ihr" war ein besinnlicher Einstieg, dirigiert von Almut Huberth und sehr gut vorgetragen von den 9- bis 11-jährigen Kindern. Diese Bläserklasse erfreut vor allem durch viele wohl klingende, tiefe Blechblasinstrumente.

Dirigenten-Premiere

Eine Premiere gab es danach beim Juniororchester. Es war das erste Dirigat von Hans-Jürgen Lorenz, der seit September das Juniororchester übernommen hat. Zum gegenseitigen Kennenlernen waren die Kinder mit ihrem neuen Dirigenten auf Probenwochenende weggefahren. Was sie dort geübt hatten, war wirklich erstaunlich. "Bilder eine Ausstellung", "Siahamba" und mehrere weihnachtliche Weisen begeisterten die Zuhörer.
Beeindrucken konnten auch die Schlagzeugschüler, die in allen Orchestern hervorragend ihre rhythmische Rolle meisterten. Hier wirkt sich aus, dass die Kinder nicht nur Schlagzeugunterricht erhalten, sondern auch in der Perkussionklasse zusammenspielen und so optimal für das rhythmische Miteinander geschult werden.
Dann kam der Höhepunkt des Konzertes. Nicht nur die Zuhörer, auch die jüngeren Musiker konnten erleben, zu welchem Ergebnis jahrelanges, fleißiges Üben führen kann, wenn die Jungmusiker nach einigen Jahren im Jugendblasorchester unter der Leitung von Andreas Bauer gelandet sind. Selbstbewusst und klanglich hervorragend erfüllten die 50 jugendlichen Musiker den gesamten Kirchenraum mit ihren anspruchsvollen Vorträgen.
Lisa Schlund verband sämtliche Darbietungen kurzweilig mit der Kinderbuchgeschichte "Der Sternenbaum", ehe es dann zum großen Finale aller drei beteiligten Orchester kam.
Die Verantwortlichen des Musikvereins freuten sich über die Erkenntnis, dass es sich lohnt, das ganze Jahr über für die anvertrauten Schützlinge zu sorgen und sie zu "fördern durch fordern"! Die Eltern erleben, dass die Investition in ein gutes Instrument und in qualifizierten Unterricht Früchte trägt. Vor allem aber lohnt das Vertrauen in die Möglichkeiten und Talente ihrer Kinder! Heinrich Kredel