"Gesundheit ist das höchste Gut". Nach diesem Leitsatz bewarb sich der Landkreis Haßberge 2015 als "Gesundheitsregion Plus" und bekam den Zuschlag.
Gesundheitsberichte liefern hier eine Grundlage für Aktionen in der Gesundheitsförderung und Prävention. Sie ermöglichen Rückschlüsse auf Krankheit und Gesundheitszustand der Bevölkerung. Das Gesundheitsamt Haßberge hat jetzt erstmals für den Landkreis Haßberge einen Gesundheitsbericht veröffentlicht. Die Bürger können sich einen Überblick über das Gesundheitswesen verschaffen und sich an der Diskussion regionaler Fragen der Gesundheitsversorgung beteiligen. Der Bericht gibt Hilfestellung bei der Bewertung der Lage.
"Die Daten müssen jedoch genau betrachtet werden", rät Projektleiterin Tina Lenhart. Hohe Fallzahlen bei bestimmten chronischen Erkrankungen könnten auch auf eine gute Diagnostik in dem Bereich hinweisen. "Letztlich dienen die Daten dazu, bei Auffälligkeiten einen näheren Blick auf mögliche Ursachen und kritische Entwicklungen zu werfen."
Grundsätzlich werden die Zahlen auf 100 000 Einwohner standardisiert, um Vergleiche zu anderen Landkreisen zu vereinfachen. Als schwierig erachtet Lenhart die Betrachtung auffälliger Daten, wenn nur wenige Datenquellen vorliegen.
Die Zahlen für den Gesundheitsbericht stammen größtenteils aus dem Indikatorensatz des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und sind abrufbar (www.lgl.bayern.de/gesundheit/gesundheitsberichterstattung/gesundheitsindikatoren). Zu finden ist laut Landratsamt der vollständige Bericht im Internet unter: www.gesundheitsregion.hassberge.de. red