"Kinder, habt ihr nichts zu essen?" Diese Frage Jesu aus einer Ostergeschichte im Johannesevangelium steht im Mittelpunkt des Stationenwegs am Sonntag in der Mangersreuther Kirche. Weil die Osterzeit als eine Freudenzeit gefeiert wird, werden an den Stehtischen sowohl heitere als auch besinnlich stimmende Gedanken sowie Impulsbilder die Besucher dazu anregen, dankbar auf all das zu blicken, was uns Menschen in einer Wohlstandsgesellschaft an Gutem zum Essen und zum Trinken geboten wird. Darum soll dieser Stationenweg in der langen Durststrecke des Verzichts wegen der Pandemiesituation bewusst fröhlich und humorvoll gestaltet werden, auch als Zeichen des Dankes dafür, dass die Gemeinde in den vergangenen Wochen treu und erfreulich zahlreich das Angebot der "stillen Gottesdienste" an den Stationenwegen der jeweiligen Sonntage angenommen hat. Auch die Kinderkirchenbank wird wieder bestückt werden mit einer Osterblume, deren sechs Blütenblätter die Kinder mit dem Geschehen der Auferstehungsgeschichte aus dem Lukasevangelium vertraut machen.

Weil vom Essen nicht nur geredet werden soll, wird sich der "Grünwehrbeck" etwas Kulinarisches einfallen lassen, damit der Besuch des Stationenwegs nicht nur den Geist, sondern auch den Leib erfreut, selbstverständlich unter Beachtung der geltenden Hygieneregeln. red