Die Pflegeschule der Beruflichen Fortbildungszentren (BFZ) in Forchheim eröffnet Zukunftsperspektiven für junge Menschen aus der Region: Erstmals im September beginnt eine Schulklasse die neue Ausbildung. Sie dauert drei Jahre und ermöglicht laut Pressemitteilung den angehenden Fachkräften einen vielseitigen Einsatz in Pflegebereichen.

Das zum Januar in Kraft getretene Pflegeberufegesetz schaffte die neue Ausbildung mit Abschluss zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann. Darin werden die bisherigen drei Berufsbilder Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegern zusammengefasst.

"Ein großer Vorteil ist, dass die Auszubildenden befähigt werden, Menschen aller Altersgruppen zu pflegen. Unsere Klasse in Forchheim wird aus insgesamt 20 Schülern bestehen", erklärt Schulleiterin Anne Köthke.

In den vergangenen zwei Jahren entwickelte ein schulübergreifender Arbeitskreis der BFZ-Schulen ein Konzept für das neue Berufsbild. "Unsere neun Pflegeschulen haben neben der Theorie auch Kooperationen mit vielen Kliniken geschlossen, darunter Akut-, Langzeit-, pädiatrische und psychiatrische Einrichtungen. So ist der praktische Bezug gegeben. Grundsätzlich wollen wir mit diesem Schritt einen wertvollen Beitrag zur Gesundheitsversorgung leisten", betont Anne Köthke.

Weitere Informationen zur Ausbildung bekommen Interessierte auch auf der Internetseite der Pflegeschule Forchheim: www.pflegeschule-forchheim.bfz.de. An 47 staatlich anerkannten Schulen an 21 Standorten bilden die BFZ zu qualifizierten Fachkräften für die Anforderungen in Therapie und Pflege sowie im gewerblich-technischen Bereich aus. Das Angebot gliedert sich in fünf Schulbereiche: Fremdsprachen; Maschinenbau- und Kunststofftechnik; Heilerziehungspflege und Fachakademie Sozialpädagogik; Pflege-, Altenpflege, Sozialpflege; Logopädie, Physiotherapie, Ergotherapie und Podologie (nichtärztliche Heilkunde am Fuß). red