Theresa Schiffl Man hat eine kreative Geschäftsidee, genaue Vorstellungen - und dann? Die Organisation und oftmals relativ hohe finanzielle und soziale Risiken sind bei einer Firmengründung für einige vielleicht abschreckend. Dabei kann jetzt das Team der Brainpower Group helfen, die in Adelsdorf über dem Therapiepunkt neue Räume eröffnet hat. "Junge Kreative können sich mit ihren Ideen bei uns bewerben und bekommen dann die entsprechende Unterstützung, Beratung und Infrastruktur von uns", erklärt Horst Gäck. Sein Sohn, der der eigentliche Geschäftsführer ist, konnte an der kleinen Eröffnungsfeier des neuen Büros für Start-Ups aus Termingründen nicht teilnehmen: "Am 1. April eröffnen wir den Therapiepunkt Kurbad in Nürnberg und da gibt es noch viel zu erledigen", erklärt Gäck. Er selbst ist seit 2000 selbstständig und sein Sohn sei von Anfang an involviert gewesen.

Von den acht Arbeitsplätzen im neuen Büro sind vier schon vergeben. Dazu gehören die Kreativköpfe, die für Werbung, Marketing und Design zuständig sind. Sie bieten Werbeartikel, eine Logoentwicklung oder auch Broschüren an. Dieses Angebot zum Beispiel können die jungen Gründer gleich für ihr Unternehmen als Unterstützung für Themen rund um Firmenname, Homepage, Social Media und Co. konsultieren. "Die Start-Ups können unsere Infrastruktur, den Büroservice aber auch Beratungen zu finanziellen Aspekten nutzen", erklärt Gäck. Positiv sei außerdem, dass auf diese Weise gleich innerhalb der Gruppe Gewinne generiert werden können.

Das Unternehmen sei daran interessiert, den Start-Ups dabei zu helfen, dass ihr Vorhaben auch wirklich funktioniert und sich etabliert. Die Arbeit in der Gruppe sei außerdem eine sehr gute Möglichkeit, um sich zu vernetzen und auszutauschen. Gäck erklärt: "Wir achten deshalb beim Auswahlverfahren darauf, dass die Ideen in unser Konzept passen." Es soll eine homogene Gruppe entstehen und passende Bereiche zusammengeführt werden.

Das spiegelt sich auch im Logo der Brainpower Group wieder: Es zeigt mehrere, nebeneinander angeordnete Waben. Das Netz soll im größer werden, bis der Bienenstock fertig ist, so Horst Gäck. Da das Angebot jetzt schon so gut angenommen wird, ist für Erlangen ein ähnlicher Standort geplant.