Zum Saisonende haben die Bezirksoberliga-Basketballer des TSV Staffelstein beim Tabellenzweiten Post-SV Bamberg mit 73:101 verloren. Die Staffelsteiner belegen im Abschlussklassement den achten Platz und blicken auf eine sehr durchwachsene Saison zurück.
"Bis zur 28. Minute haben wir uns immer wieder ins Spiel zurückgekämpft und uns dann leider einen 7:0-Lauf eingefangen. Im vierten Viertel hat uns dann die Kraft gefehlt, noch einmal zurückzukommen. Dazu kamen wir Foulprobleme, sodass wir keine Chance hatten", analysierte der scheidende TSV-Trainer Sebastian Lieb, der seinem Team unter der neuen Führung nächste Saison alles Gute wünschte.
Lieb musste auf Klaus Albert, Mario Reitz und Andre Feulner verzichten, dafür meldet sich Jonas Espach einsatzbereit zurück.


TSV hält zu Beginn gut dagegen

Die Staffelsteiner wollten keineswegs kampflos die Punkte in Bamberg lassen, hielten von Beginn an die Partie offen. Nach dem ersten Viertel lag das Team gegen den Favoriten lediglich mit 21:27 zurück. Im zweiten Viertel bot sich das gleiche Bild. Die Staffelsteiner kämpften um den Anschluss und glichen in der 17. Min. zum 38:38 aus. Die Bamberger nutzten in der Folge Konzentrationsschwächen der TSVler aus und setzten sich zur Pause auf 52:41 ab.
Das Team um Coach Lieb gab sich aber nicht geschlagen. In der 28. Min. waren die Gäste wieder auf drei Punkte dran (61:58), da die Distanzwerfer der Adam-Riese-Städter ein gutes Händchen bewiesen. Die cleveren Postler ließen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und stellten bis zum Ende des dritten Abschnitts den alten Abstand wieder her (70:58).
Im Schlussviertel ließen bei den Staffelsteinern die Kräfte nach. Foulprobleme auf Seiten der Gäste taten ihr Übriges. Espach, Saulich, Schneider und Förner waren jeweils mit vier Fouls belastet. Der Tabellenzweite nutzte dies geschickt und zog unaufhörlich davon, als der TSV nichts mehr entgegenzusetzen hatte. mbo
TSV Staffelstein: L. Gärtner (19 Punkte), M. Feulner (17), J. Espach (15), D. Saulich (8), F. Schneider (8), L. Banks (6), M. Foerner, J. Schoger