Der erste Schnee lag bereits auf Kulmbachs Straßen - und der städtische Winterdienst meisterte diese erste Bewährungsprobe ohne Probleme. Und auch für einen erneuten Wintereinbruch ist das Bauhof-Team der Stadt Kulmbach nach eigenen Aussagen bestens gerüstet.
"Mit dem ersten Schnee Anfang November haben wir bereits einen kurzen Einsatz hinter uns - quasi die Bewährungsprobe für die diesjährige Wintersaison. Wir sind aber bestens vorbereitet und gut darauf eingestellt. Der nächste Wintereinbruch kann also kommen", resümiert Bauhofleiter Michael Barnickel bei einer gemeinsamen Winterdienstbesprechung.


Fast rund um die Uhr

"Ihr seid bei schwierigsten Wetterbedingungen für die Sicherheit unserer Bürger im Einsatz - und das fast rund um die Uhr", lobt Kulmbachs Oberbürgermeister Henry Schramm (CSU) das Bauhof-Team und betont: "Gerade hier kommt es auf die Erfahrung und die fachliche Qualität der Bauhofmitarbeiter an." Bereits vor dem Start der Wintersaison werden deshalb die Mitarbeiter von der Firma ASIC geschult, um die Gefahrensituationen im Winterräumdienst so gering wie möglich zu halten und dadurch die Verkehrssicherheit bestmöglich zu gewährleisten.
OB Schramm wirbt aber auch um Verständnis, wenn bei extremen Witterungsbedingungen nicht gleich jede Straße zur gewohnten Zeit von Schnee und Eis befreit werden kann. "Die Technik hat ihre Grenzen und man kann nicht an allen Orten gleichzeitig sein." In solchen Fällen appelliert Bauhof-Chef Michael Barnickel an die Anwohner und Verkehrsteilnehmer, ihr Verhalten an die Witterung und die Straßenverhältnisse anzupassen. Die Stadt Kulmbach bittet in diesem Zusammenhang darum, der allgemeinen Räum- und Streupflicht nachzukommen.
Während des Winterdienstes sind die Bauhofmitarbeiter im Schichtdienst täglich ab 4 Uhr im Einsatz. Dabei werden wichtige Bereiche wie der Klinikumsberg, die Schulwege und die Buslinien regelmäßig geräumt und gestreut. Besonders enge Straßen sollen mit einem neuen, 122 000 Euro teuren Schmalspurfahrzeug möglichst zeitnah geräumt werden. red