Herzogenaurach — Aus persönlichen Gründen waren bei der Stadtjugendkapelle Herzogenaurach im Lauf des Jahres Schriftführerin Sabine Kroß, Erster Schatzmeister Jürgen Waßerloos und Präsident Matthias Mühlhäußer von ihren Ämtern zurückgetreten.
Um wieder in vollem Umfang arbeitsfähig zu werden, hatte das Präsidium des Musikvereines beschlossen, eine Neuwahl im Rahmen einer Sonderversammlung durchzuführen. Fast 100 stimmberechtigte Mitglieder, so viele wie seit Jahren nicht mehr, bewiesen am Montag Interesse an ihrer Stadtjugendkapelle und folgten dem Aufruf zur Neuwahl, heißt es in einem Pressebericht des Vereins.
Mühlhäußer dankte dem Plenum für die starke Beteiligung und gab einen Abriss der jüngsten Ereignisse. Es wurde auch erklärt, dass nicht nur die frei gewordenen Ehrenämter, sondern alle Posten neu gewählt werden, damit im Falle eines Wechsels innerhalb des Präsidiums auch die dadurch frei gewordenen Stellen sofort wieder ohne neue Ausschreibung besetzt werden können.

Die Ehrenämter entlasten

In einer kurzen Ansprache blickte Bürgermeister German Hacker (SPD) auf vergleichbar große Vereine oder Institutionen, die mit Hilfe hauptamtlicher Kräfte die Ehrenämter deutlich entlasten. Ein Modell, das gut durchdacht werden müsse und auch der Stadtjugendkapelle helfen könne, wenn nicht genügend Unterstützung von den Mitgliedern komme.
Da sich für jedes Ehrenamt im Präsidium ein Kandidat der Wahl stellte, stieß Hackers Vorschlag, die Wahl per Akklamation durchzuführen auf einhellige Zustimmung. Die große Versammlung wählte, jeweils fast einstimmig, der Reihe nach: Werner Meschede, Präsident, Peter Persin, Vizepräsident, Wolfgang Niewelt, Vizepräsident, Jutta Reuß, Erste Schatzmeisterin, Gerlinde Kaltenhäußer, Zweite Schatzmeisterin, Ute Maier, Zeugwartin, Katharina Ruppert, Pressewartin, sowie Doris Hoffmann als Jugendvertreterin. red