Im Juni 2007 erhielt die Stadt Coburg erstmalig das Zertifikat audit berufundfamilie, im Jahr 2010 wurde man reauditiert, im Juni 2014 zum dritten Mal zertifiziert und steht nun vor der neuerlichen Zertifikatsverleihung im Rahmen des Dialogverfahren. In diesem Jahr wird das Zertifikat am 15. Juni 2020 verliehen. "Wir haben uns im letzten Jahr wieder auf den Prüfstand gestellt und haben unsere Maßnahmen stetig weiterentwickelt", erklärt Oberbürgermeister Norbert Tessmer in einer Pressemitteilung der Stadt.

Mit dem audit verpflichtet sich die Stadt Coburg dazu, verschiedene Ziele im Rahmen von acht Handlungsfeldern abzuarbeiten. Dabei sollen Aktivitäten und Maßnahmen zur Unterstützung von Familien noch verbessert oder auch ergänzt werden. Eine Auditorin machte sich in Interviews bei einer Auswahl an Beschäftigten und in einem Workshop ein persönliches Bild der städtischen Unternehmenskultur hinsichtlich des Aspekts der Familienfreundlichkeit. "Viele nach außen und innen sichtbare Maßnahmen sind seither entwickelt und umgesetzt. Als Arbeitgeber sind wir gefordert, stetig daran zu arbeiten", führt Susanne Müller, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Coburg, aus.

Ziel sei es, Beruf und Familie gut vereinbar zu machen und als familienfreundlicher Arbeitgeber entsprechende Rahmenbedingungen zu bieten, heißt es in der Mitteilung. Möglichkeiten dieses Ziel zu erreichen, versuche die Stadt bestmöglich umzusetzen: Als Beispiel könne hierbei das flexible Arbeitszeitmodell genannt werden. red