Schlüsselfeld — Die Entwässerungs- und Wassersatzungen der Stadt Schlüsselfeld wurden in der Sitzung auf den aktuellen Stand gebracht. Wie der Geschäftsleiter der Stadt, Georg Obermayer, erläuterte, werden Satzungen durch viele kleine Änderungen zunehmend unübersichtlich, so dass ein Neuerlass die bessere Vorgehensweise sei. Die Änderungen waren bereits mit den Stadträten vorbesprochen.
Im Wesentlichen handelt es sich bei der Entwässerungssatzung um die Aufnahme von Hohn am Berg und von Eckersbach, Ortsteilen, die bislang neu an die Entwässerungsanlage angeschlossen wurden. Da sich nach der neuesten Mustersatzung auch etliche Formulierungen geändert haben, wurde die Satzung auch dahingehend angepasst.


Für Bürger ändert sich nichts

In die Wasserabgabesatzung wurden jetzt auch Wasserzähler mit Dauerdurchfluss, die aufgrund der europaweiten Harmonisierung vorzusehen sind, in die Satzung aufgenommen. Wie von der Verwaltung zu erfahren war, ändert sich durch die Aktualisierung der Satzungen für die Bürger der Stadt überhaupt nichts.
Auf einen Hinweis des Prüfungsverbandes hin wurde in gleicher Sitzung auch die Erschließungsbeitragssatzung geändert. Nach der bisherigen Satzung konnten Wendeanlagen am Ende einer Sackgasse bislang nur bis zu einer Breite von sieben Metern umgelegt werden. Die vorgenommene Änderung besagt, dass Wendehammer in ihrer vollen Größe umzulegen sind. Einen aktuellen Fall, auf den die neue Satzung zutreffen könnte, gibt es nach Auskunft der Verwaltung derzeit nicht.