Zum BR-Artikel "Sorge um Äthiopier" vom 10. April erreichte die Redaktion folgende Lesermeinung:

Am Samstag, 17. April, wird von 10 bis 16 Uhr am Herkulesbrunnen auf der Bayreuther Maximilianstraße eine Mahnwache für den schwer an Covid-19 erkrankten Äthiopier Hussen Adem Eshetu stattfinden.

Für niemanden, auch nicht für Mitbürger, die in erster Linie den Schutz unserer eigenen Bevölkerung im Auge haben, kann es vernünftig erscheinen, unter Aufwand enormer Steuergelder Sammelflüge ins Ausland zu veranstalten, für die nicht einmal die minimalen Vorkehrungen gegen Corona-Infizierungen getroffen werden.

Im Gegenteil: Durch die geschwächte psychische Verfassung der zur Abschiebung wie Kriminelle in Hand- und Fußfesseln Abgeführten, die dadurch unter Schock standen und deren Traumata - wie bei Hussen - verstärkt wurden, ist eine gegenseitige Ansteckung enorm begünstigt worden.

Nicht zuverlässige Schnelltests konnten keineswegs verhindern, dass sich die Insassen des Abschiebeflugs vom 23. März nach Äthiopien gegenseitig angesteckt haben. Damit wurden höchstwahrscheinlich gleichzeitig Coronaviren ins Ausland exportiert, von wo aus sie durchaus als extrem ansteckende neue Varianten mutiert zu uns zurückkehren können.

Die Staatsregierung, die versucht, uns vor der Pandemie zu schützen, betreibt in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung gegenüber unschuldigen Ausländern wie Hussen staatlich erzwungenes Superspreading (Superverteilung).

Hanns-Georg Schmidt

Neuenmarkt