Coburg — Die Junge Union Coburg-Stadt stellt sich entschieden gegen immer wieder aufkommende Bestrebungen, den Sankt-Martin-Umzug in Begriffe wie "Lichterfest" oder "Sonne-, Mond- und Sterne-Fest" umzubenennen. "Als Junge Union bekennen wir uns klar zu unserer christlichen Kultur, auf der das Zusammenleben in unserem Land basiert. Eine Umbenennung ist in unseren Augen schlichtweg eine falsch verstandene Toleranz, da die Kernbotschaft der Barmherzigkeit in allen Konfessionen zentraler Bestandteil ist", meint JU-Kreisvorsitzender Maximilian Forkel in einer Pressemitteilung. Mit den Bräuchen rund um Sankt Martin würden unter den Kindern ein konfessionsübergreifendes Gemeinschaftsgefühl geschaffen und grundlegende Werte wie Toleranz und Barmherzigeit vermittelt. Eine Abkehr von der Sage des heiligen Martins hin zu einem "Lichterfest" oder einer ähnlichen Bezeichnung würde zu einer Aufweichung der zentralen Botschaft und zu einer weiteren Verdrängung von grundlegenden Werten des Zusammenlebens im öffentlichen Raum führen, so Forkel weiter. Wer keinen Bezug mehr zu den eigenen religiösen Wurzeln und Traditonen habe, sei politisch auch nicht in der Lage, Fragen der religiösen Toleranz und des Miteinanders der Kulturen hinreichend zu lösen, argumentiert der Stadtrat und JU-Kreisvorsitzende. red