Vier Jahre nach seiner Gründung blickt der Förderverein des Caritas-Seniorenzentrums St. Martin in Eggolsheim auf die erste volle Amtszeit des Vorstands zurück. "Da nun die erste Wahlperiode unser Vereinstätigkeit um ist, möchte ich nicht ohne gewissen Stolz über die Umsetzung unserer Leitlinien berichten", erklärte Vereinsvorsitzender Albert Knorr bei der Mitgliederversammlung. "Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Beitrag dazu zu leisten, dass das Caritas-Seniorenzentrum St. Martin in Eggolsheim seinen Bewohnern einen zufriedenen und ausgefüllten Lebensabend bieten kann." Deshalb setze er seine finanziellen Mittel für ergänzende
Angebote in der Betreuung und Förderung ein. "So konnten wir den Wunsch des Hauses erfüllen, mit einem großen Treibhaus einen Teil der Selbstversorgung unserer Heimbewohner zu leisten", zählte Albert Knorr auf. Das Angebot werde von den Bewohnern rege angenommen. "Besonderer Dank gilt hierbei dem Hausmeister Jochen Kreller, ohne den die Bewirtschaftung des Gewächshauses nicht möglich wäre." Außerdem habe
der Verein verschiedene Sitzgelegenheiten für den Garten angeschafft, die die Bewohner und ihre Angehörigen zum Verweilen einladen.


Jährliche Winterparty

"Mit der Ausstattung des Pavillons haben wir die Möglichkeit geschaffen, Veranstaltungen und Aktivitäten ins Freie zu verlegen", ergänzte die stellvertretende Vorsitzende Irmgard Heckmann. Dazu zähle beispielsweise der Frühschoppen nach dem Flurumgang für die gesamte Bevölkerung Eggolsheims, der sich inzwischen zu einer Tradition entwickelt habe. Das gelte auch für die jährlich stattfindende Winterparty. Dabei wird der Vorplatz des Seniorenzentrums zum Weihnachtsmarkt. In kleinen Buden werden von den ehrenamtlichen Helfern Bratwürste gebraten und Getränke ausgeschenkt. "Im vergangenen Jahr hatten wir sogar das passende Wetter", so Irmgard Heckmann. "Der Garten sah durch den Schnee und die Tannenbäumchen wie eine kleine Winterlandschaft aus."
Derzeitig hat der Förderverein 121 Mitglieder. Diese engagieren sich nach ihren Möglich-keiten aktiv ehrenamtlich oder finanziell für das Wohl der Bewohner. Viele Vereinsmitglie-der sind selbst Angehörige ehemaliger oder gegenwärtiger Heimbewohner. "Wir sind bunt gemischt, aber in jedem Fall ein fester Bestandteil der Einrichtung", hielt Vorsitzender Al-bert Knorr fest. red