Die starke Verwurzelung der Kindertagesstätte St. Hedwig sowie der gleichnamigen katholischen Kirche in Höchstadt- Süd brachte die Feier des 25-jährigen Bestehens am Wochenende zum Ausdruck.

Nicht nur Landrat Alexander Tritthardt und Bürgermeister Gerald Brehm hoben die Bedeutung der beiden Einrichtungen hervor. Vor allem der Zuspruch der Eltern und das Interesse am Tag der offenen Tür zeigten das starke Interesse an St. Hedwig.

Der Festtag begann mit dem Wortgottesdienst, den Domkapitular Josef Zerndl leitete. Der Berater des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick betreut die St. Hedwigspfarrei in Bayreuth und konnte von daher seine Leidenschaft für die Heilige Hedwig auch nicht verbergen. In einer für Kinder angemessenen Form stellte er die bayerische Heilige sehr lebendig vor, die als spätere Herzogin von Schlesien nicht nur Landesmutter wurde, sondern sieben eigene Kinder großzog. Damit punktete der Domkapitular bei den Kindern, weil diese bereits zu Beginn mit ihrer Erzieherin Schwester Aloisia Reschke das Leben ihrer Patronin präsentierten.

Bürgermeister Gerald Brehm betonte, dass das Wirken der Kinderbetreuung in St. Hedwig und an der Grundschule-Süd nicht mehr aus dem städtischen Angebot wegzudenken sei. Nach dem Neubau des Kindergartens in Zentbechhofen stellte Brehm bald den Spatenstich der neuen Caritas-Kita in Etzelskirchen in Aussicht.

Die Kinder und Pfarrgemeinderatsvorsitzende Karola dos Reis Goncalves bedankten sich für die Planung und Unterstützung der Kinderbetreuung der Stadt. An der neuen Hedwigsorgel umrahmte der 14-jährige Henning Schwarz den Dankgottesdienst, an dessen Ende sich Stadtpfarrer Kilian Kemmer besonders bei der Leiterin Beate Gehr und ihrem Team bedankte. Während Bürgermeister Gerald Brehm die Kinder im Frühjahr zu einem Eis auf den Marktplatz einlud, will Kemmer mit den Kindern einen Ausflug nach Bayreuth unternehmen, um dort die St. Hedwigskirche von Domkapitular Josef Zerndl zu besuchen. LM