Die Stadtratsmitglieder von CSU, Freien Wählern (FW), Jungen Bürgern (JB), Forchheimer Bürger-Forum (FBF) und der Republikaner haben in einem Antrag, den Udo Schönfelder (CSU) bei der jüngsten Sitzung des Haupt- und Personalausschusses an Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) übergab, die Stadt aufgefordert, sich des Themas Umsiedlung der SpVgg Jahn Forchheim anzunehmen.
Insbesondere geht es darum, dass die Stadt auf das so genannte Rückübertagungsrecht des Jahn-Geländes an die Stadt verzichtet. Dies sei möglich, weil der damit verbundene Nachteil durch den Verzicht des Sportvereins auf das Gelände auf der sogenannten "Klosterwiese" kompensiert werde, argumentieren die Antragsteller.
Eine weitere Bedingung für die Umsiedlung war bisher die Verpflichtung, dass die SpVgg Jahn im Stadtnorden, wo sich der Sportverein ansiedeln will, exakt 19 091 Quadratmeter Grund erwirbt. Das sei nicht möglich, weil die finanziellen Mittel für einen Grundstückskauf in dieser Größenordnung fehlten. Selbst wenn das Geld da wäre, heißt es in dem Antrag, sei ein Grundstückserwerb nicht möglich, weil auf dem geplanten Gelände nicht genügend Grundstücke zum Kauf zur Verfügung stünden.
Da die Zeit drängt und Förderanträge eingereicht werden müssten, wurde die Stadt aufgefordert, in einer Sitzung - spätestens im Oktober - die Positionen abzugleichen. JH