Am Dienstagabend unterzogen Beamte der Polizeiinspektion Hammelburg einen Kleintransporter einer allgemeinen Verkehrskontrolle. Da vor Ort Anzeichen für eine Überladung des mit Industrieteilen beladenen Sprinters festgestellt wurden, wurde das Fahrzeug nach Werneck gebracht, um eine Kontrollwiegung durchzuführen. Die Beamten trauten ihren Augen nicht, heißt es im Polizeibericht vom Mittwoch. Das Fahrzeug wog statt des erlaubten Maximalgewichts von 3500 Kilogramm insgesamt 5900 Kilogramm. Das entspricht einer Überladung von knapp 69 Prozent. Die Weiterfahrt wurde bis zum Abladen auf das zulässige Gewicht unterbunden und der Fahrzeugschein sowie Frachtpapiere zunächst sichergestellt. Da der Mann in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat, musste er eine Sicherheitsleistung in dreistelliger Höhe bezahlen. Durch die Überladung wurden neben dem Fahrer auch andere Verkehrsteilnehmer erheblichen Gefahren ausgesetzt, da nicht nur der Bremsweg sich deutlich verlängert, sondern auch das Kurvenverhalten sich nachteilig verändert, schreibt die Polizei in ihrem Bericht weiter. pol