Wie das Präsidium des Bayerischen Turnverbandes mitteilt, hat der Baiersdorfer Sportverein e.V. das Qualitätssiegel "Seniorenfreundlicher Verein" verliehen bekommen. Das exklusive Gütesiegel bestätigt die besondere Qualität der sportlichen und außersportlichen Vereinsarbeit für ältere Mitglieder und den hohen Ausbildungsstandard der Übungsleiter, heißt es in einer Pressemitteilung. Es ist vier Jahre gültig. Seit Beginn des Jahres verstärkt der Bayerische Turnverband seine Anstrengungen für seniorenfreundliche Turn- und Sportvereine. Diese Vereine sollen mit einem Qualitätssiegel ausgezeichnet werden. 2012 fand bereits eine erste Runde statt. Kriterien und Auszeichnungsformen wurden nun überarbeitet. Jetzt unterstützt das Siegel wieder gemeinsam mit dem Sozialministerium und neuen Wirtschafts-Partnern Bayerns Vereine in ihrer Mitgliederwerbung und -bindung, Partnergewinnung und Kommunikation und belohnt sie für ihre sozialen Angebote. Gleichzeitig soll durch die BTV-Übungs- und Kursleiter für Ältere auch die Qualifizierung der Vereinsmitarbeiter flächendeckend und nachhaltig vorangebracht werden. Ziel des Verbandes ist es, Vereine dabei zu unterstützen, ihre Angebote im Sinne einer bürgerschaftlich engagierten Nachbarschaftshilfe für einen wichtigen Teil der Gesellschaft darzustellen und zu verbessern, den der sogenannten "S-Klasse".


"Selbstbestimmtes Leben"

Dies fügt sich gut ein in die Förderung der Aktion "Selbstbestimmtes Leben im Alter" durch die Bayerische Staatsregierung. Zudem beinhaltet die neue Kampagne auch einen Beitrag zur Barrierefreiheit der Sportstätten für Senioren - unterstützt durch den Hauptförderer des Siegels, die Flexo-Handlaufsysteme GmbH (Gottmadingen). Ein großzügiges Gesundheitspaket für die Sportpraxis bekommen die Siegel-Vereine von der TOGU GmbH (Prien) überreicht.
Um dieses gesellschaftliche Ziel zu erreichen, steht die Bildung von Netzwerken für die BTV-Vereine auf der Agenda. Der BTV nennt dies dann "Treffpunkt Verein". Von der klassischen Senioreneinrichtung und die Krankenkasse, über Seniorenvertretungen bis hin zu den Wohlfahrtsverbänden und darüber hinaus reichen solche generationenfreundlichen Netzwerke heute schon. Verlässliche Unterstützungsnetzwerke für ein Wohnen zu Hause können daraus entstehen. Sie wollen Ältere bei ihrem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben im Alter unterstützen. red