Sechs Läufer des Teams Schamel sind kurz vor Weihnachten in der selbst auferlegten "5 to 9 Challenge" dazu angetreten, möglichst viele Kilometer innerhalb der erlaubten Zeiten zwischen 5 Uhr morgens und 21 Uhr am Abend zu erlaufen.

Mit kreativen und teilweise ungewöhnlichen Methoden begegnen Athleten den vielen Restriktionen des Lockdowns im Trainings- und Wettkampfleben. Auch das Runningteam des fränkischen Unternehmens Schamel Meerrettich findet immer wieder neue Lösungen, um Leistungsniveau und Motivation zu erhalten. So auch an dem Sonntag, an dem sich das Schamel Running-Team der selbst auferlegten "5 to 9 Challenge” stellte.

Fast 380 Kilometer

"Wir fragten uns, wie viele Kilometer die sechs Läufer unseres Teams innerhalb des uns durch den Lockdown gebotenen Zeitrahmens von 5 Uhr in der Früh bis 21 Uhr am Abend laufen können", erklärt Teamkapitän Johannes Hendel, der gerade jetzt die Bewegung an der frischen Luft als enorm wichtig für Körper und Geist wertschätzt.

Die sechs Lang- und Ultrastreckenathleten starteten an verschiedenen Orten Bayerns, um zwar örtlich voneinander getrennt, aber in der Sache vereint Kilometer zu sammeln. Mit Erfolg. Insgesamt konnten vom Team gemeinsam 378,98 Kilometer erlaufen werden. Das entspricht in etwa der Strecke von Nürnberg nach Basel. Die erlaufenen 5448 Höhenmeter haben sogar den Mont Blanc, den höchsten Berg Mitteleuropas, um rund 700 Meter übertroffen. Allein Sebastian Fahsold und Johannes Hendel konnten beide über 80 Kilometer zum Gesamtergebnis des Teams beitragen.

Einen besonderen Anreiz für diese Leistungen schafft Teamsponsor und Namengeber Schamel Meerrettich. Das Unternehmen spendet pro gelaufenen Kilometer des Teams vier Euro an die Hilfsorganisation "Hand in Hand" in Baiersdorf. "Der Sport lebt von Solidarität. Darum freuen wir uns sehr, dass unser Laufteam auch unter den aktuellen Bedingungen große Leistungen in außergewöhnlichen Aktionen vollbringt”, so Geschäftsführer Matthias Schamel.

Die erlaufenen Kilometer ergaben letztlich eine Spendensumme von 1515,92 Euro. Schamel rundet diesen Betrag noch auf 1600 Euro auf.Während des Laufes standen die Sportler zu keiner Zeit im direkten Kontakt zueinander. Die aktuellen Corona-Beschränkungen wurden zu jeder Zeit eingehalten. red