Eine koordinierte Kontrolle der Sportbootschifffahrt auf der Altmainschleife zwischen Volkach und Gerlachshausen (Landkreis Kitzingen) führten am vergangenen Wochenende die Beamten der Wasserschutzpolizei (WSP) aus Würzburg und Schweinfurt durch. Ziel war die Überprüfung der Einhaltung aller einschlägigen sportbootrechtlichen Bestimmungen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Aufgrund des sehr geschwungenen Verlaufs des Altmains wurde der Einsatz am Samstag aus der Luft zeitweise durch einen Polizeihubschrauber, im Rahmen des Gewässerüberwachungsfluges Main, unterstützt.

Das an beiden Tagen vorherrschende stark regnerische Wetter war dabei für Sportbootführer mit Motorbooten und Tagesausflügler dann doch eher unattraktiv, so dass dafür sich die eher witterungsfesteren Kanufahrer über einen uneingeschränkten Altmain freuen durften. Am Sonntag musste aber doch trotz oder wegen des wieder einmal einsetzenden Starkregens durch die Kollegen der WSP Würzburg ein Sportboot mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gestoppt werden. Dies dürfte für den Sportbootfahrer nun nicht nur wegen des teils heftigen Regens, sondern auch wegen der zu erwartenden Ordnungswidrigkeitenanzeige als unangenehmer Sonntag in Erinnerung bleiben.

Idyllisch und anspruchsvoll

Das sehr idyllische und zum Teil naturbelassene, nautisch jedoch teils anspruchsvolle Fahrtgebiet des Altmains erfreut sich nicht nur bei Einheimischen anhaltend großer Beliebtheit, sondern auch Touristen. Insbesondere der Betrieb der Gierseil-Fähre (die Fähre bewegt sich hier an einem über dem Wasser geführten Stahlseil und an einer im Gewässer verlaufenden Kette von Ufer zu Ufer) zwischen Nordheim/Main und Escherndorf, stellt besondere Anforderungen an die in der Regel nur selten auf dem Wasser agierenden Bootsführer. pol