Ganz im Zeichen des Sports stand das Jubiläum zum 40-jährigen Bestehen des TSV Melkendorf. Elf Teams von verschiedenen Tennisvereinen und der Melkendorfer Schule starteten bei der Jugendolympiade. Die Teams sammelten bei insgesamt zehn Spielstationen Punkte. Die beiden punktbesten Mannschaften ermittelten dann den Gesamtsieger bei einem Tennisdoppel. Die Thurnauerinnen Emily Gandyra und Johanna Gack wiesen nach spannendem Spiel die Melkendorfer Jakob Frosch und Benjamin Muratovic in die Schranken. Die Siegerinnen bekamen je einen Tennisschläger.
In einem sehr interessanten Show-Doppel standen sich dann Akteure aus Vereinen der Region gegenüber. Mario Küfner (TC Hof), ein Eigengewächs der Melkendorfer, und der Burgkunstadter Stefan Kornitzky bildeten das eine Team. Ihnen gegenüber standen Tobias Küfner (TC Hof), der ebenfalls in Melkendorf das Tennisspielen lernte, und Vojtech Blazek, ein ehemaliger tschechischer Spitzenspieler, der nun ebenfalls beim TC Hof spielt. Satz eins gewann das Duo Kornitzky/Küfner mit 6:4. Im zweiten Durchgang kam das Team Küfner/Blazek besser ins Spiel. Vor allem Blazek zeigte nun seine ganze Klasse und riss Tobias Küfner immer mehr mit. Der Lohn: ein klares 6:1 für das deutsch-tschechische Paar. Im spielentscheidenden Match-Tiebreak versuchten Kornitzky/Küfner die drohende Niederlage abzuwenden. Doch gegen einen schnellen Vojtech Blazek waren sie letztendlich machtlos und verloren den dritten Durchgang mit 10:7.
Höhepunkt des Tages war das Show-Einzel zwischen Christopher Aumüller und Ralf Regus. Aumüller stammt ursprünglich aus Bayreuth und Regus lernte das Tennisspielen in Bamberg. Beide spielen beim SC Uttenreuth in der zweiten Bundesliga. Ralf Regus konnte sich 2013 in der Weltrangliste sogar auf Rang 751 vorarbeiten, doch eine Verletzung warf ihn zurück. Beim Match in Melkendorf zeigten die Akteure hervorragendes Tennis, was die zahlreichen Zuschauer immer wieder mit Beifall bedachten. Aumüller glänzte mit einem harten Aufschlag und einer druckvollen Vorhand. Regus verstand es dagegen hervorragend mit unterschnittenen und gut platzierten Bällen seinen Gegner zu Fehlern zu zwingen. Am Ende siegte Regus mit 6:3, 6:3. Das Spiel leitete Manfred Maisel aus Katschenreuth, der auch schon in der zweiten Bundesliga eingesetzt wurde.
Hans-Peter Kesselbaur