Auf Einladung der Hessischen Verwaltung des Biosphärenreservats Rhön hat Referent Theo Blick unter dem Thema "Spinnen und Spinnentiere - global und regional" eine Klasse in den Fokus gerückt, die sowohl in Deutschland als auch in der Rhön noch zum großen Teil unerforscht ist. Der Vortrag fand noch vor den Maßnahmen der Corona-Pandemie statt.

Der Diplom-Biologe arbeitet europaweit an der Bestimmung von Spinnentieren und hat gemeinsam mit dem Quellen-Experten Stefan Zaenker auch in der Rhön eine neue Art entdeckt. Für die Rhön gibt es derzeit Nachweise für 449 Spinnenarten. Davon resultieren allein 183 Artnachweise aus der Erforschung der Quellen, Höhlen, Stollen und Keller. Zu den nachgewiesenen Arten zählt auch der Fund einer neuen Spinnenart, deren wissenschaftliche Beschreibung für 2020 geplant ist.

Martin Kremer von der Hessischen Verwaltung des Unesco-Biosphärenreservats Rhön betonte, in Zukunft eng mit Theo Blick zusammenarbeiten zu wollen, um vor allem in den speziellen Lebensräumen wie Mooren, Blockhalden und Kernzonen die Erfassung der Spinnentiere zu vervollständigen. red