Bamberg ist bald um einen neuen Spiel- und Erholungsraum reicher: Mitarbeiter des Gartenamts haben die Arbeiten für den neuen Spielplatz im Harmoniegarten begonnen. Naturnahes Spielen und Erholen in zentraler Lage und unweit des "Quartiers an den Stadtmauern" stehen hier im Fokus, wie die Pressestelle der Stadt mitteilt.
Das Gartenamt hob zunächst den Spielbereich inklusive der Erweiterung aus. Danach werden die künftigen Sandflächen eingefasst. Parallel dazu wird eine Bamberger Firma die Fundamente für die Spielgeräte ausheben, diese erstellen und einbauen. Im Harmoniegarten wird es neben Klettergerüsten eine Netzbrücke, einen Rutschenturm, ein Spielhaus und vieles mehr geben.
In Zusammenarbeit mit dem Gartenamt unter der Leitung von Robert Neuberth hat Tanja Potrykus ein Konzept entwickelt, bei dem "naturnahes Spielen" eine wichtige Rolle einnimmt. Die alten Bäume werden nicht nur erhalten, sondern gezielt im neuen Spielbereich integriert. Podeste, die um die Bäume herum angebracht werden, sollen Eltern und anderen Besuchern schattige Verweilmöglichkeiten bieten.
Sobald die neuen Spielgeräte stehen, wird das Gartenamt Sand als Fallschutz einbringen und die Randflächen gestalten. Die Einweihung des sanierten und erweiterten Spielbereichs, der einen Spielbereich für Kleinkinder bis 6 Jahren und einen Kletterbereich für Kinder bis 12 Jahren vorsieht, ist noch vor den Sommerferien geplant. Zusätzlich wird die gesamte Grünanlage gärtnerisch aufgewertet und der Fußweg, der durch den Park zur Richard-Wagner-Straße führt, erneuert.
Der neue Spielplatz entsteht im Zusammenhang mit dem Bau des "Quartiers an den Stadtmauern". Hintergrund ist die Bayerische Bauordnung. Sie sieht für Bauherren von Wohngebäuden mit mehr als drei Wohnungen den Bau eines Kinderspielplatzes mit Spielgeräten auf dem Grundstück vor. "Da im Quartier an den Stadtmauern dafür nicht genügend Platz ist, haben wir gemeinsam mit der Sparkasse Bamberg die Idee entwickelt, einen Spielplatz in der Nähe aufzuwerten: den Spielplatz im Harmoniegarten", so Bürgermeister Christian Lange. red