Der Areva-Standortleiter in Erlangen, Rainer Hardt, überreichte einen symbolischen Scheck über 5000 Euro an den Geschäftsführer der Regnitz-Werkstätten, Stefan Müller. Die Spende dient der Ausweitung des Angebots an Kursen zur Weiterbildung für die Mitarbeiter sowie gemeinsamer Freizeitaktivitäten. Etwa 40 Kurse, die sogenannten arbeitsbegleitenden Maßnahmen, finden wöchentlich statt. Meistens laufen sie ein halbes Jahr, manche auch ein ganzes. Traditionell verzichtet Areva auf Weihnachtsgeschenke an Geschäftskunden und unterstützt stattdessen soziale Einrichtungen.
"Ich freue mich, dass wir als Unternehmen und als Geschäftspartner die Regnitz-Werkstätten mit unserer Spende unterstützen können. Diese leisten einen wesentlichen Beitrag, Menschen mit Handicap besser in unsere Arbeitswelt und somit unsere Gesellschaft zu integrieren", sagte Hardt.
"Ich möchte mich im Namen der Regnitz-Werkstätten bei Areva für die Spende bedanken. Sie helfen uns dabei, unseren Mitarbeitern ein möglichst breit gefächertes und abwechslungsreiches Ausbildungsprogramm zur Verfügung zu stellen. Mit der Spende wollen wir die Auswahl an arbeitsbegleitenden Angeboten weiter ausbauen", erklärte Stefan Müller.
Die Regnitz-Werkstätten GmbH ist eine Einrichtung der Lebenshilfe Erlangen und beschäftigt rund 250 Menschen mit Behinderung. Die Mitarbeiter werden nach ihren Fähigkeiten und Interessen in verschiedenen Abteilungen, unter anderem der Elektromontage, Catering oder der Lebensmittelkonfektionierung eingesetzt. In der Schreinerei fertigen Mitarbeiter beispielsweise Spielzeug und Deko-Artikel der eigenen Produktlinie "Fisch mit Hut".
Die Areva GmbH beschäftigt an ihrem Hauptsitz in Erlangen etwa 3200 Mitarbeiter. Tätigkeitsschwerpunkt sind die Wartung und Modernisierung von Kernkraftwerken im In- und Ausland. Zudem sind die Mitarbeiter an Neubauprojekten in Frankreich, Finnland und China und zukünftig auch in Großbritannien beteiligt. Am Erlanger Standort befinden sich zudem zahlreiche Test- und Versuchseinrichtungen sowie Labore. red