Garitz — 48 Teilnehmer hatte die Fahrt des Garitzer Rhönklubs ins Berchtesgadener Land. Der erste geplante Stopp war in Rosenheim. Die Perle im Inntal zwischen Chiemsee und Wendelstein begeistert mit südlichen Flair und alpenländischen Charme. Bei einem geführten Rundgang konnten die Teilnehmer die Drehorte der Fernsehsendung "Die Rosenheim Cops" besichtigen.
Tags darauf ging es mit dem Bus zunächst zum Obersalzberg, danach mit Spezialbussen weiter zum Kehlsteinhaus auf 1839 Meter Höhe. Die Ausstellung am Obersalzberg dokumentiert die Geschichte in Verbindung mit der nationalsozialistischen Diktatur. Aus dem Obersalzberg war nach 1933 ein zweites Machtzentrum des Dritten Reiches geworden. Aber man hat einen herrlichen Blick auf den Königsee und die umliegende Bergwelt.
Dann ging es auf die Rossfeld-Panoramastraße. Die Fahrt über Deutschlands höchstgelegene mautpflichtige Panoramastraße ist ein unvergessliches Erlebnis. Die Straße führt auf eine Höhe von 1600 Metern und liegt mit ihrer Scheiteldecke teilweise auf österreichischem Gebiet. Man kann in die Berchtesgadener Alpenlandschaft schauen und ins über 1000 Meter tiefer gelegene Salzachtal mit Salzburg.
Tags darauf stand ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm: Die Großglockner Hochalpenstraße mit dem Großglockner, Österreichs höchstem Berg mit einer Höhe von 3798 Metern. Was sonst nur geübten Bergsteigern vorbehalten war, ist seit der Errichtung der Großglockner Hochalpenstraße im Jahre 1935 ein Erlebnis für Groß und Klein. Schließlich erreichte man die Kaiser-Franz-Josef-Höhe auf 2422 Metern. Dort legte man eine größere Pause ein. Wagemutige gingen noch den Weg auf dem Pasterzengletscher. Mit imposanten Erinnerungen trat man dann den Rückweg an.
Am nächsten Tag hieß das Ziel Königsee. Umrahmt von gewaltigen Felswänden ruht er in einer der imposantesten Landschaften Deutschlands. Vielleicht ist es gerade diese erhabene Ruhe, die so viele Menschen Jahr für Jahr an den Königsee zieht, darunter auch die Mitglieder des Garitzer Rhönklubs. Mit einem der geräuschlosen Elektroboote der Königseeflotte glitten die Teilnehmer der Reise über den See. Schließlich verbrachte man noch einen gemütlichen Nachmittag in Berchtesgaden.
Der folgende Tag führte die Garitzer in ruhigeres Fahrwasser, denn es ging ins Salzkammergut. Von Berchtesgaden aus über das Salzachtal und Hallein zum Wiestalstausee am Fuschlsee vorbei nach St. Gilgen am Wolfgangsee und nach St. Wolfgang. Hier hatte man Gelegenheit, die schöne Wallfahrtskirche oder das bekannte Weiße Rössl zu besichtigen.
Weiter ging es nach Bad Ischl und nach Traunkirchen am Traunsee wo man die Fischerkanzel in Augenschein nehmen wollte. Doch für den Bus war kein Parkplatz zu finden, so dass dies ausfallen musste. Von hieraus ging es weiter über Gmunden mit Schloss Orth, über die Großalm zum größten Alpensee Österreichs, dem Attersee, zum Mondsee, und wieder zurück ins Hotel in Berchtesgaden.
Der folgende Tag führte die Gruppe zunächst nach Ramsau, wo man der kleinen, aber bekannten Wallfahrtskirche einen Besuch abstattete. Vorbei am Zauberwald führte die Tour zum Hintersee und weiter nach Bad Reichenhall. Auf rund zwei Kilometern bietet die elegante Kur und historische Salinenstadt eine abwechslungsreiche Einkaufsmeile mit ausgesuchten und hochwertigen Fachgeschäften. Ein großer Teil der Reisegruppe genoss die barrierefreie Fußgängerzone zwischen Kurpark und Alter Saline, inmitten einer grandiosen Kulisse erhabener Berggipfel und historischer Häuserzeilen. Die Anderen fuhren hinauf zum Predtigtstuhl.
Die Predigtstuhlbahn bringt Fahrgäste in 8,5 Minuten sicher auf den 1614 Meter hohen Berg. Heute zählt sie zu den zehn spektakulärsten Seilbahnen der Welt. In 15 Gehminuten von der Bergstation entfernt erreicht man die Almhütte Schlegelmulde. Die Reisegruppe genoss den einmaligen Fernblick auf der Sonnenterrasse.
Auf der Heimreise legte man in Traunstein einen letzten Stopp ein. Stattliche Bürgerhäuser, idyllische Straßen und Plätze zeugen noch heute vom Salzhandel, der Reichtum in die Stadt brachte. Bei einem Kulturspaziergang konnten die Teilnehmer aus Garitz alles erkunden. Eine Wanderung auf dem Traunsteiner Benediktweg führt zu den ehemaligen Wirkungsstätten von Papst XVI., der hier seine Jugend verbrachte.
Dann traten die Garitzer die Heimreise an. Renate Geng bedankte sich mit gesammelten Werken beim Organisator Manfred Mussmächer.