Neustadt — Die SPD-Fraktion hat die Gebühren zwar mitbeschlossen, aber "die enorme Steigerung in dieser Position" haben die Fraktion "nicht bewusst wahrgenommen", schreiben Heike Stegner-Kleinknecht und Peter Soyer in einer Anfrage an Oberbürgermeister Frank Rebhan (SPD). Es geht um die Nutzungsgebühren für die Leichenhalle: Die betragen jetzt 409 Euro und nicht mehr 115 Euro.
Die neue Gebührensatzung wurde erst vor kurzem erlassen. Eine Nachfrage von Stadtratsmitglied Peter Soyer (SPD) habe ergeben, dass diese Kosten neu kalkuliert wurden und es zuvor eine Unterdeckung gab bei der Nutzung der Leichenhallen. "Dabei käme es natürlich auf die verwendeten Kalkulationsgrundlagen an, die auch nochmals überprüft werden könnten", schreiben die Stadträte.
Sie fordern OB Rebhan auf, die Kalkulation nochmals überprüfen zu lassen und "möglichst bald" über die Möglichkeiten einer Gebührenreduzierung zu berichten. "Vereinzelt hört man schon, dass man wegen dieser Gebühren bei Trauerfeiern auf die Nutzung der Leichenhallen verzichten will, was keineswegs in unserem Interesse sein kann", schließt das Schreiben. red