Die SPD-Stadtratsfraktion hat für die Stadtratssitzung am kommenden Montag den Antrag eingereicht, noch im Sommer dieses Jahres einen Besuch in der Gemeinde Rednitzhembach, Landkreis Roth, zu vereinbaren. Dort soll das sogenannte "Rednitzhembacher Modell" unter die Lupe genommen werden.
Stadträtin Marina Schmitt begründet den Antrag damit, dass in Kronach seit Jahren viel zu wenig in Straßenbau und sanierung investiert wird. Bedingt sei dies vor allem durch die den Kommunen aufgedrückte Straßenausbaubeitragssatzung, die bei Anwendung die Bürger in ungerechter und unzumutbarer Weise belasten würde. Rednitzhembach habe mit seinem Straßensanierungskonzept bayernweit für Aufsehen gesorgt und wurde dafür bereits mehrfach ausgezeichnet. Bei der Umsetzung dieses Konzepts wird kein einziger Bürger zusätzlich belastet. Die Kronacher SPD fordert deshalb, dass die Fachleute und Entscheidungsträger der Stadt Kronach dieses Modell für die Anwendung in Kronach genau prüfen. Der Bürgermeister von Rednitzhembach habe Bereitschaft signalisiert, die Kronacher zu empfangen. red