Weidach — 1954 geschah das "Wunder von Bern", als die deutschen Fußballer überraschend den Weltmeistertitel holten. Aber nicht nur das: Ein junger Mann aus Weidach schloss sich der Sozialdemokratie an. Günter Forkel trat vor 60 Jahren dem SPD-Ortsverein bei und engagierte sich seitdem in der Kommunalpolitik seiner Heimat: als Gemeinderat und später auch als Kreisrat. Auch den Narren hatte sich Günter Forkel verschrieben, er prägte den Karnevalsverein in Weidach.
Bei der Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins Weitramsdorf würdigte SPD-Kreisvorsitzender Carsten Höllein das lange Wirken Forkels für die Region und zeichnete ihn für seine 60-jährige SPD-Mitgliedschaft aus: "Du bist ein Urgestein der Sozialdemokratie im Coburger Land und hast das Gemeindewesen mitgestaltet."
Carsten Höllein und der stellvertretende Kreisvorsitzende, Herbert Müller, ehrten weitere Mitglieder für ihre langjährige Verbundenheit zur SPD: Jörn Helbig für 25 Jahre, Reiner Weidner für 40 Jahre sowie Albert Hirsch und Helmut Ebert für 50 Jahre.

Martin Gahn bleibt Vorsitzender

Bei den Wahlen wurde Martin Gahn als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Weitramsdorf in seinem Amt bestätigt. Er bekommt aber einen jungen Stellvertreter an die Seite: Die Mitglieder wählten den neuen Gemeinderat Dominik Juck zum Zweiten Vorsitzenden. Dritter Vorsitzender wurde Norbert Bär. Den Vorstand vervollständigen Schriftführer Bernd Leistner und Kassiererin Heidi Schunk. Als Beisitzer fungieren Maraike Hippe, Siegfried Schunk, Doris Rückert und Heidrun Hauptmann.
Der alte und neue Vorsitzende Martin Gahn berichtete von einem Ehrungsnachmittag und sechs Treffen, die zur Vorbereitung der Kommunalwahl notwendig waren. Erfreut teilte der Vorsitzende mit, dass der SPD-Ortsverein mit Maraike Hippe ein neues Mitglied gewinnen konnte. cahö