Was der SPD-Bundesparteitag mit Martin Schulz gemacht hat, können wir schon lange, dachten sich offensichtlich die Kleintettauer Sozialdemokraten in ihrer Jahreshauptversammlung. Sie bestätigten nicht nur ihren Vorsitzenden Heiko Nebatz mit 100 Prozent der Stimmen in seinem Amt, sondern auch die anderen Kandidaten wurden einstimmig gewählt. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden sechs Frauen und Männer und für 25-jährige Vereinstreue ein Mitglied geehrt.
Nebatz ging auf die Landratswahl ein und zeigte sich enttäuscht über das Abschneiden des eigenen Kandidaten Norbert Gräbner.
40 Mitglieder hatte der Ortsverein zum Jahresende. "Auf Ortsvereinsebene war 2016 einiges los", so Heiko Nebatz und berichtete von der "Happy New Year Party", der gut besuchten Muttertagsfeier und von der Beteiligung an der Aktion "Zamm geht's" im Rahmen der Aktionsgemeinschaft Kleintettauer Vereine.
Heuer findet die Muttertagsfeier am 12. Mai statt. Auch wird wieder eine Busfahrt zum Anna-Fest nach Forchheim organisiert. Auf Bundesebene sah Kreisvorsitzender Ralf Pohl einen "Wetterumschwung" zugunsten der SPD. Mit Doris Aschenbrenner schicke man eine gute Kandidatin ins Rennen. Versammlungsteilnehmer übten heftig Kritik an ihrem schlechten Platz auf der Landesliste.
Ehrungen für insgesamt 265 Jahre Treue zur SPD nahmen Kreisvorsitzender Pohl und Ortsvereinsvorsitzender Nebatz vor. Prominenteste Geehrte für 40 Jahre Mitgliedschaft bei den Sozialdemokraten war Jutta Laczò, die frühere Kreis- und Marktgemeinderätin, Stellvertreterin des Landrats sowie Bundestagskandidatin 1983. red