Die SPD Stadtratsfraktion ist von dem Leistungsangebot und der Kundenfreundlichkeit des neuen Busfahrplanes der Stadtwerke Bamberg überzeugt. "Für die SPD Stadtratsfraktion ist das ÖPNV-Angebot in Bamberg auch deshalb so gut, weil es regelmäßig an die Bedürfnisse der Bevölkerung angepasst wird", so Klaus Stieringer in einer Pressemitteilung der SPD. Nachdem jedoch, im Zuge der jüngsten Fahrplanänderungen, vermehrt Kritik an die SPD-Fraktion herangetragen worden sei, hatten die Sozialdemokraten nun zu einer gemeinsamen Busfahrt aufgerufen, um mögliche Schwachstellen im neuen Fahrtplan aufzuzeigen. Eingeladen waren insbesondere die Bürgervereine der betroffenen Gebiete.
Insbesondere die Einwendungen aus Bug, Wildensorg und dem Berggebiet standen im Fokus der gemeinsamen dreistündigen Fahrt mit den Vertretern der SPD-Fraktion, Bürgervereinen und dem Leiter der Verkehrsbetriebe, Peter Scheuenstuhl. Verständnis zeigte dabei SPD-Stadtrat Heinz Kuntke gegenüber den vorgetragenen Beschwerden aus dem Stadtteil Bug. "Der Ein-Stunden-Takt nach Bug ist zu wenig, außerdem fehlt am ZOB ein Hinweisschild, das auf den Bus nach Bug hinweist", so Kuntke. Auch die Verkehrsanbindung nach Bug stößt bei den Mitgliedern der SPD-Stadtratsfraktion auf Kritik. Es fahre keine direkte Linie mehr über den Kaulberg nach Burg und der Stadtteil könne nur noch über Wildensorg oder durch einen Umstieg erreicht werden.


Kritik am Ein-Stunden-Takt

Kritisch zu dem neuen Ein-Stunden-Takt nach Wildensorg äußerte sich auch die SPD-Stadträtin, Karin Gottschall: "Die Anbindung nach Wildensorg ist zu selten und auch die alternative Umsteigemöglichkeit am Hohen Kreuz durch das enge Zeitfenster zwischen den Bussen oftmals nicht schaffbar."
Auch die Linienführung in das Babenberger Viertel könne nach Einschätzungen der SPD verbessert werden. "Nachdem das Babenberger Viertel nicht mehr über den Kaulberg, sondern über die Panzerleite angefahren wird, entsteht leider ein Umweg, der von vielen Bewohnern als negativ empfunden wird", so Heinz Kuntke.
"Die vorgetragen Kritikpunkte und Änderungswünsche der Bürgervereine wird die SPD Stadtratsfraktion jetzt in entsprechenden Gremien einbringen, um den ÖPNV in Bamberg noch attraktiver zu machen", berichtet Fraktionsvorsitzender Klaus Stieringer. Auch Heinz Kuntke sicherte als Mitglied des Aufsichtsrates bei den Stadtwerken Bamberg zu, die Verbesserungsvorschläge der Bürgervereine in die nächste Sitzung des Aufsichtsrates einzubringen. red