Die SPD-Fraktion traf sich mit Vertretern des Forums Inklusion und Bildung im Landkreis Erlangen-Höchstadt (FIB), um sich über den Stand der Inklusion zu informieren.
Sprecherin Ursula Walther erläutert die Zielsetzungen des FIB. Die Mitglieder des Forums informieren Eltern, Kitas und Schulen sowie die Öffentlichkeit neutral und unabhängig über Möglichkeiten und Rahmenbedingungen der Inklusion. Das FIB stellt hierzu Leitfäden und Informationen zur Verfügung auf www.fib-erh.de.
Die Rahmenbedingungen für Inklusion insbesondere an Schulen haben sich laut Walther nur wenig geändert. Gelungene Inklusion hänge noch immer ausschließlich vom Engagement des Lehrerkollegiums ab. Für zusätzliche Geldmittel gebe es keine Rechtsgrundlage. Es müssten die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, um finanzielle und personelle Ressourcen zugunsten gelungener Inklusion bereitzustellen.
Es fehle jedoch noch am politischen Willen der Landespolitik. Dennoch gebe es auch im Großraum hervorragende Beispiele für inklusiv arbeitende Schulen und Kitas.
Es sei wünschenswert, auch mehr Kitas mit inklusivem Profil in Herzogenaurach einzurichten. red