Bamberg — "Bamberg wird eine offene und tolerante Stadt bleiben und deshalb setzen wir uns für die Arbeit des Bündnisses gegen Rechtsextremismus ein, um zu zeigen, dass Rechtsradikalismus in Bamberg nichts verloren hat", so SPD Fraktionsvorsitzender Klaus Stieringer in einer Pressemitteilung. Die SPD-Fraktion beantrage deshalb die Förderung des Bündnisses mit 5000 Euro im Haushalt 2016 und wirbt hierfür für Unterstützung. "Wir haben die Verpflichtung, für eine weltoffene Gesellschaft einzustehen. Insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse, den furchtbaren Anschläge in Paris und den andauernden Kampfhandlungen in Syrien und dem unter anderem daraus resultierenden Flüchtlingsstrom nach Europa und somit auch nach Bamberg, ist die Arbeit des Bündnisses gegen Rechtsextremismus wichtig für Bamberg und bedarf unserer Unterstützung", so Stieringer. Das Bamberger Bündnis gegen Rechtsextremismus arbeite für eine Gesellschaft, die frei ist von Rassismus, Antisemitismus und Ausgrenzung. "Bürgerfreundlich, weltoffen, demokratisch, tolerant, werteorientiert, lebendig und bunt! So ist Bamberg und so soll es bleiben", laute das Motto des Bündnises, und das unterstütze auch die SPD-Stadtratsfraktion.


Unterstützung für Sportzentrum

In einem weiteren Antrag will Stadträtin Ingeborg Eichhorn, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, in Sachen Sportzentrum Gaustadt "Nägel mit Köpfen und keine Flickschusterei". Deshalb fordert die SPD-Stadtratsfraktion den Antrag, Haushaltsmittel für die Sanierung zur Verfügung zu stellen. Mit voller Unterstützung ihrer SPD-Stadtratsfraktion will Eichhorn dafür sorgen, dass die erforderlichen Mittel für die Sanierung der Dusch- und Sanitäranlagen in Höhe von voraussichtlich 50 000 Euro im Haushalt 2016 ausgewiesen werden. Diese Sanierungsarbeiten im Gaustadter Sportzentrum seien schon lange überfällig, heißt es in der Mitteilung.
Zur Begründung verweist sie darauf, dass viele Gaustadter Kinder und Jugendliche im Sportzentrum eine sehr gute sportliche und pädagogische Ausbildung erfahren. Außerdem sei die Anlage die Heimat der ortsansässigen Sportvereine. Ohne eine grundlegende Sanierung bestehe die Gefahr, dass das Gaustadter Sportzentrum "dauerhaften Schaden" nehme.


Unbürokratische Hilfe

Mit zwei Anträgen zur "Geldverteilung" im kommenden Jahr will die SPD-Stadtratsfraktion dem nächsten Haushalt ihren Stempel aufdrücken: 30 000 Euro fordert sie für einen Integrationsfonds für sozial benachteiligte Menschen. Mit diesem Geld soll schnell und unbürokratisch geholfen werden - insbesondere Kindern und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund. Des Weiteren beantragt die Fraktion, in den Haushalt 10 000 Euro für Verbesserungsmaßnahmen am Troppauplatz einzustellen, um den beliebten Platz als Treffpunkt und Nahversorgungszentrum für Anwohner zu erhalten. red