Erlangen — Nur zwölf Monate sind seit dem Architektenwettbewerb vergangen, bereits jetzt kann die Gewobau den ersten Spatenstich für die Wohnanlage in der Brüxer Straße feiern. Die neue Wohnadresse ist einkommensschwächeren Mietern vorbehalten und zeichnet sich durch helle Räume, eine durchdachte Assistenz- und Sicherheitsausstattung und die zentrumsnahe Lage aus, heißt es in einer Pressemitteilung.
Insgesamt investiert die Gewobau Erlangen rund 30 Millionen Euro in die Immobilie, die überwiegend mit Mitteln des Freistaats Bayern finanziert wird. "Angesichts des ohnehin großen Wohnungsbedarfs in Bayern und des anhaltenden Zustroms an Flüchtlingen brauchen wir gerade auch in Erlangen mehr preisgünstigen Wohnraum.
Aus diesem Grund hat der Freistaat mit dem am 9. Oktober beschlossenen Wohnungspakt Bayern gerade auch die allgemeine Wohnungsbauförderung deutlich verbessert. Die Gewobau Erlangen mit ihren Verantwortlichen geht dabei mit gutem Beispiel voran", betonte Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann, der gemeinsam mit der Gewobau sowie Vertretern aus Politik und Wirtschaft den Spatenstich vollzog.
Nach seinen Worten stellt der Freistaat Bayern hier insgesamt 16,4 Millionen Euro zur Verfügung. "Die Brüxer Straße ist ein Gebiet mit großem Potenzial", verdeutlichte Erlangens Oberbürgermeister Florian Janik, "hier können wir wie in der Housing Area nicht nur mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen, sondern haben zudem die Chance, ein attraktives Wohngebiet für Mieter zu entwickeln."


Vernetztes Gebäude

Besonders lobte das Stadtoberhaupt das zusammen mit den Erlanger Stadtwerken erstellte Konzept eines intelligent vernetzten Gebäudes, welches eine technische Gebäudeausstattung basierend auf der Kombination von Multimedia-, Assistenz- und Sicherheitsfunktionen in den Wohneinheiten herstellt, aber auch weitere Energieeinsparungen ermöglicht. Die vierstöckige, mit einer Tiefgarage für 82 Stellplätze unterkellerte Anlage entsteht auf einem 10 300 Quadratmeter großen Areal im Erlanger Osten und bietet 164 Wohnungen mit insgesamt rund 11 037 Quadratmeter Bruttogeschossfläche und 328 Fahrradstellplätzen. Im Herbst 2017 werden die ersten Mieter einziehen können.


Barrierefreie Wohnungen

Alle Einheiten der Wohnanlage sind barrierefrei konzipiert. Neun Aufzuganlagen sorgen für den barrierefreien Zugang vom Keller bis ins Obergeschoss. Die Wohnflächen der Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen variieren zwischen 35 und 85 Quadratmeter. red