Die diesjährigen Sommerferien laufen vermutlich anders ab als in den vergangenen Jahren. Zeltlager und längere Freizeiten fallen aus. Statt zwanglosem Beisammensein ums Lagerfeuer und actionreichem Herumtoben in der Gruppe mit anderen Kindern und Jugendlichen stehen dieses Jahr Mindestabstand und Mund-Nase-Schutz im Mittelpunkt.

Damit die Sommerferien nicht komplett ins Wasser fallen, hat sich der Kreisjugendring Forchheim ein buntes, täglich wechselndes Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis zwöf Jahren überlegt. Was die Vorstandschaft des Kreisjugendrings, vertreten durch Monika Martin, besonders freut: Die Sparkasse Forchheim unterstützt dieses alternative Sommerferienprogramm mit einer großzügigen Spende in Höhe von 2000 Euro. Ursula Albuschkat, Geschäftsführerin und Kreisjugendpflegerin, ist überzeugt, dass dadurch abwechslungsreicher Spaß garantiert sei und es kleine Andenken für Zuhause obendrein gäbe.

Ewald Maier, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Forchheim, begründet die Spende mit der über 200 Jahre alten Sparkassen-Idee: "Neben der Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit Finanzdienstleistungen ist auch die Förderung gesellschaftlichen Engagements eine unserer wichtigsten Aufgaben. Und die beginnt bereits bei den Jüngsten. Gerade in schwierigen Zeiten wie der aktuellen Coronakrise und deren Bewältigung folgen wir diesem Auftrag noch mehr."

Das Ferienprogramm findet noch bis zum 14.August statt. Pro Tag können maximal 20 Kinder daran teilnehmen und sich zwischen drei verschiedenen Angeboten entscheiden. Dabei geht es sowohl ums Kreativ- als auch ums Aktivwerden. Es wird gebastelt, gewerkelt und gewandert. Oft steht die Nachhaltigkeit sowie die Umwelt im Fokus. In Form von Upcycling-Projekten und einer Müllwanderung werden diese Themen aufgegriffen. Des Weiteren werden in der vierten Sommerferienwoche Tagesausflüge nach Bamberg in den Bruderwald sowie zum Minigolf angeboten. Alle Infos zum Sommerferienprogramm sind unter www.kjr-forchheim.de zu finden. red