Unter dem Leitthema "Stressfolgeerkrankungen - Fakten, Forschung und Therapie" fand am 12. September vor rund 60 Gästen, darunter Allgemeinmediziner, Fachärzte und Psychotherapeuten, das 8. wissenschaftliche Symposium der Limes Schlosskliniken im Kursaalgebäude des Bayerischen Staatsbads Bad Brückenau statt.

Viele Experten dabei

Der Ort für das Symposium war nicht zufällig gewählt: Seit Juni 2020 befindet sich im Bayerischen Staatsbad Bad Brückenau die Limes Schlossklinik Fürstenhof, eine Privatklinik für psychische und psychosomatische Gesundheit sowie für Stressfolgeerkrankungen. "Die besondere Umgebung der Klinik mit seiner einladenden Parklandschaft und dem historischen Ambiente wirkt sich positiv auf den Heilungserfolg der Patienten aus. Genau diese besondere Wirkung wollten wir auch unseren Teilnehmern nicht vorenthalten", so Dr. med. Konstantinos Koutsonasios, Chefarzt der Limes Schlossklinik Fürstenhof und Experte auf dem Gebiet der Suizidprävention, in einem Pressebericht der Limes Schlosskliniken über die Veranstaltung.

Auch in diesem Jahr konnten die Limes Schlosskliniken wieder hochangesehene Experten aus den Bereichen Hirnforschung, Psychiatrie und Philosophie für sich gewinnen.

Neben Chefarzt Dr. Koutsonasios, war auch Beiratsmitglied und stellvertretender Klinikdirektor der Charité Universitätsmedizin Berlin, Prof. Dr. med. Christian Otte anwesend und stellte neueste Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen Depressionen und Entzündungen im Kopf vor. Philosoph Dr. Gerhard Hofweber sprach über die Philosophie der psychischen Gesundheit und eröffnete dem Fachpublikum einen neuen Blickwinkel auf die Thematik. Zum Abschluss des Symposiums boten die Limes Schlosskliniken ihren Gästen einen ganz besonderen Höhepunkt - Prof. Dr. Thomas Südhof, Nobelpreisträger für Medizin 2013 und Vorsitzender des Beirates der Limes Schlosskliniken AG.

Aus USA zugeschaltet

Der in Amerika lebende Nobelpreisträger konnte aufgrund der aktuellen Corona Beschränkungen zwar nicht persönlich anreisen, wurde jedoch live per Videoübertragung aus der Stanford University zugeschaltet und sorgte nicht zuletzt durch die besondere Atmosphäre des Kursaalgebäudes, der Königsloge von König Ludwig I., mit seinem Vortrag über den Zusammenhang von Genen, Stress und psychischen Erkrankungen für einen krönenden Abschluss.

"Wir sind sehr glücklich und dankbar, dass wir trotz der schwierigen Zeiten zusammenkommen und einen so spannenden Tag mit interessanten Vorträgen und regem Austausch verbringen konnten. Natürlich mit genügend Abstand und unter Einhaltung der Corona-Richtlinien", so das Fazit von Chefarzt Dr. Koutsonasios. red